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Landtag: Unterstützung für Erhalt der Rechtsmedizin ++ Weite Reise: Luftballon aus Falkensee fliegt nach Schweden ++ Finanzen: 61 Millionen Euro für Kommunen und Kreise

Unterstützung für Erhalt der Rechtsmedizin

Im Landtag zeichnet sich eine breite Unterstützung für den Erhalt des Landesinstituts für Rechtsmedizin ab. Für keine der Fraktionen komme eine generelle Institutsauflösung in Betracht, sagte der Vorsitzende des Rechtsausschusses, Danny Eichelbaum (CDU), am Donnerstag nach einer Sitzung des Gremiums. Die Enquetekommission zur Kommunal- und Verwaltungsreform hatte vorgeschlagen, die Auflösung der Rechtsmedizin und eine Übertragung ihrer Aufgaben auf ein Krankenhaus zu prüfen. Daraufhin hatten Staatsanwälte vor einem Aus für die Rechtsmedizin gewarnt.

Luftballon aus Falkensee fliegt nach Schweden

Ein in einer Kindertagesstätte in Falkensee (Havelland) auf die Reise geschickter Luftballon ist bis nach Schweden geflogen. Dort bekam ihn eine Lehrerin in die Hände, die einst als Schülerin auf das Lise-Meitner-Gymnasium in Falkensee ging, wie die „Märkische Allgemeine“ berichtet. Der Ballon war am 15. Mai losgeschickt worden. An ihm befand sich eine Karte mit dem Absender. Er wurde etwa 1000 Kilometer entfernt in der Kleinstadt Orsa entdeckt. Schulkinder brachten ihn dort der Lehrerin. Den Ballon hatte eine Kindergruppe aus der Kita „Wirbelwind“ abgeschickt.

61 Millionen Euro für Kommunen und Kreise

Brandenburg stellt finanziell notleidenden Städten und Gemeinden bis 2015 rund 61 Millionen Euro aus dem sogenannten Nothilfetopf zur Verfügung. Erstmals könnten diese Mittel auch für kommunale Investitionen eingesetzt werden, sagte Innenminister Dietmar Woidke (SPD) am Donnerstag in Potsdam. Bisher war es klammen Kommunen nur möglich, Mittel aus dem Ausgleichsfonds zu beantragen, um Finanzlücken im Haushalt zu stopfen. „Diese Änderung war sehr sinnvoll und dringend erforderlich“, sagte Woidke. Im Dezember hatte der Landtag der Gesetzesänderung zugestimmt.