Forschung

Hochschulprojekt für Medizin stellt sich Wissenschaftsrat vor

Mit der geplanten Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane in Neuruppin befasst sich der Wissenschaftsrat am 9. April in Köln.

„Wir sind sehr gut vorbereitet und auch optimistisch“, sagte ein Sprecher der Initiatoren. Das Bund-Länder-Gremium erteilt eine Empfehlung. Gibt danach das Wissenschaftsministerium in Potsdam grünes Licht für die Gründung der Hochschule, können erstmals Mediziner in Brandenburg ausgebildet werden. Die Hochschule plant, zum Wintersemester 2013/14 den Betrieb aufzunehmen.

Wie der Sprecher berichtete, liegen bereits 150 Bewerbungen vor. „Täglich kommen zwei bis drei dazu, meist über die Internetseite der Hochschulinitiative“, sagte er. Die Initiative für die neue Lehrstätte geht von den Ruppiner Kliniken und dem Städtischen Krankenhaus Brandenburg/Havel aus. Sie sieht sich als ein Beitrag, den Ärztemangel im Land zu beheben. Ziel ist es, die künftigen Absolventen auch in Brandenburg zu halten.

Die Studienkosten betragen rund 80.000 Euro, von denen ein Student jährlich 7000 Euro übernimmt. Diesen persönlichen Beitrag kann auch die Studierendengesellschaft als Darlehen gewähren.