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Strafverfahren: Besuch bei der Polizei mit mehr als zwei Promille ++ Randaliert: Frau muss zur Ausnüchterung in die Zelle ++ Brand: 23-Jährige bei Feuer in Wohnung verletzt

Besuch bei der Polizei mit mehr als zwei Promille

– Erbost über seinen betrunkenen Bekannten, steuerte ein Autofahrer Samstagnacht die Polizei in Luckenwalde an, um diesen anzuzeigen. „Dumm nur, dass auch er mit 2,01 Promille nicht gerade der Nüchternste war“, hieß es dazu am Sonntag im Polizeibericht. Die Beamten stellten seinen Führerschein sicher und leitete ein Strafverfahren ein. Anlass für seinen Besuch bei der Polizei war übrigens, dass der Mitfahrer sein Auto beschädigt hatte. Während der Fahrt hatte der 33-Jährige von der Rückbank aus eine Bierflasche gegen die Windschutzscheibe geworfen, was einen Schaden von etwa 600 Euro verursachte. Eine Erklärung dafür könnte dessen Atemalkoholwert von 2,77 Promille liefern.

Frau muss zur Ausnüchterung in die Zelle

– Nachdem sie Nachbarn und Polizei auf Trab gebracht hatte, ist eine 30-Jährige zur Ausnüchterung in der Polizeizelle gelandet. Nachbarn hatten in der Nacht zum Sonnabend die Polizei in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) zweimal gerufen, weil die Frau lautstark Musik hörte. Die 30-Jährige zeigte jedoch keinerlei Einsicht, teilte die Behörde am Sonntag mit. Daraufhin nahmen Beamte sie in Gewahrsam. Dagegen setzte sich die Frau allerdings heftig zur Wehr, schlug und trat die Beamten. Die Attacken brachten ihr ein Verfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein – und in der Zelle in Neuruppin landete sie dennoch: zur Ausnüchterung.

23-Jährige bei Feuer in Wohnung verletzt

– Eine junge Frau ist bei einem Wohnungsbrand in Oranienburg (Oberhavel) verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, erlitt die 23-Jährige Verbrennungen an den Händen. Das Feuer war in der Nacht zum Sonnabend aus zunächst unbekannten Gründen in ihrer Wohnung in dem zweigeschossigen Haus ausgebrochen. Feuerwehrleute fanden die Mieterin bewusstlos im Flur, nachdem sie die Tür zu ihrer Wohnung aufgebrochen hatten. Die Frau kam in eine Klinik, wurde laut Polizei jedoch inzwischen wieder entlassen. Ihre Wohnung ist vorerst nicht bewohnbar. Angaben zu dem beim Wohnungsbrand entstandenen Sachschaden lagen zunächst nicht vor.