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Ehrung: Fürstenwalde benennt Straße nach hingerichteter Hexe ++ Feuer: Jeder zehnte Waldbrand wird vorsätzlich gelegt

Fürstenwalde benennt Straße nach hingerichteter Hexe

– Die Stadt Fürstenwalde benennt kurz vor dem Weltfrauentag eine Straße nach einer hingerichteten Hexe. Dorothea von Reppen lebte im 16. Jahrhundert in der Stadt im Kreis Oder-Spree. Im Jahr 1566 wurde sie nach einem Hexenprozess vermutlich verbrannt, wie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt mitteilte. Opfer solcher Hinrichtungen waren meistens Frauen, denen magische Fähigkeiten zugeschrieben oder ein „Bündnis mit dem Teufel“ unterstellt wurden. Mit dem Dorothea-von-Reppen-Weg solle „ stellvertretend analle Frauen erinnert werden, die als „Hexen“ verfolgt und hingerichtet wurden.“ Am kommenden Freitag (8. März) ist Internationaler Frauentag.

Jeder zehnte Waldbrand wird vorsätzlich gelegt

– Etwa jeder zehnte Brand in Brandenburgs Wäldern wird nach Angaben der Landesregierung vorsätzlich verursacht. Überwiegend sei aber fahrlässiges Verhalten der Auslöser, wie Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte. Der Klassiker ist dabei immer noch die achtlos weggeworfene Zigarette. Im vergangenen Jahr gab es den Angaben zufolge 235 Brände in den märkischen Wäldern. Ihre Zahl hänge vor allem von der Witterung im Frühjahr und Sommer ab. Brandenburg ist aufgrund seiner hohen Kieferndichte, seiner sandigen Böden und der oft vorherrschenden Trockenheit von der EU als Region mit hohem Waldbrandrisiko eingestuft.