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Bombendrohung: 41 Menschen müssen Wohnungen verlassen ++ Bilanz: 26-Jähriger stirbt nach Aufprall gegen Baum ++ Hochschul-Fusion: Kammern fordern verbindliche Zusagen ++ Versammlung: Anwohner diskutieren über "braune Spree" ++ Gefasst: Graffitisprayer beschmieren Autobahnbrücke

41 Menschen müssen Wohnungen verlassen

- Nach einer Bombendrohung in einem Hochhaus in Lübbenau (Dahme-Spreewald) sind am Montag mehrere Etagen geräumt worden. 41 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, berichtete die Polizei. Die Beamten nahmen einen 71 Jahre alten Mieter vorläufig fest. Der Mann hatte nach Streitigkeiten im Haus damit gedroht, er habe eine Sprengfalle an seiner Tür installiert, die beim Klingeln losgehe. Die Polizei evakuierte die Etagen sechs bis acht. Spezialkräfte untersuchten die Wohnung.

26-Jähriger stirbt nach Aufprall gegen Baum

39 Menschen sind bei Verkehrsunfällen am Wochenende in Brandenburg verletzt worden. Ein 26 Jahre alter Autofahrer wurde getötet. Von Freitag bis Sonntag registrierte die Polizei in Potsdam nach Angaben vom Montag 321 Unfälle. Der 26-Jährige war am Sonntag beim Überholen zwischen Eberswalde und Sommerfelde (Barnim) tödlich verunglückt, als er auf der Bundesstraße 167 mit seinem Auto mit einem anderen Wagen zusammengestoßen und gegen einen Baum gefahren war. Er starb noch an der Unfallstelle.

Kammern fordern verbindliche Zusagen

- Kammern und Wirtschaftsverbände verlangen für die geplante Fusion der Lausitzer Hochschulen verbindliche Zusagen zur Qualität der Architekten- und Ingenieurausbildung. Die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften dürfe nicht gefährdet werden, forderte der Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer. Die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus und die Hochschule Lausitz Senftenberg sollen zum 1. Juli fusionieren. Dagegen gibt es scharfe Proteste an der BTU.

Anwohner diskutieren über "braune Spree"

- Die permanente Belastung der Spree mit Eisenhydroxid und Sulfat soll am heutigen Dienstag bei einer Einwohnerversammlung in Spremberg thematisiert werden. Einwohner, Vertreter der Stadt sowie Mitglieder des Aktionsbündnisses "Klare Spree" und Umweltverbände wollen über das Thema "Braune Spree" diskutieren. Die Verunreinigung der Spree durch den Kohlebergbau sorgt seit mehreren Jahren für Ängste.

Graffitisprayer beschmieren Autobahnbrücke

- Die Bundespolizei hat fünf Graffitisprayer unter einer Brücke in Pfingstberg (Uckermark) auf frischer Tat ertappt. Die Männer im Alter von 19 bis 34 Jahren standen direkt neben den Gleisen und beschmierten am Sonnabendnachmittag die Autobahnbrücke, als ein Zugführer sie entdeckte und die Polizei rief. Die Beamten fassten die Beschuldigten noch vor Ort. Das Graffiti habe mit 160 Quadratmetern etwa die Größe eines Volleyballfeldes.