Kleineres Format

Plastik statt Papier: Neuer Ausweis für Schwerbehinderte

Eine handliche Plastikkarte löst ab sofort den traditionellen Schwerbehindertenausweis aus Papier ab.

- Wie das märkische Sozialministerium am Donnerstag in Potsdam mitteilte, hat das Dokument das Format des neuen Personalausweises. "Für Menschen mit Behinderungen erfüllt sich ein langer Wunsch nach einem kleineren Ausweisformat, das praktischer ist und weniger diskriminierend wirkt", sagte Sozialminister Günter Baaske (SPD). Das neue Dokument wird bundesweit ausgegeben. Brandenburg ist eines der ersten Bundesländer, das die Plastikkarte bereits jetzt eingeführt hat. Sie dient unter anderem dazu, um als Nachteilsausgleich Vergünstigungen in Anspruch nehmen zu können, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr oder bei Eintrittspreisen zu kulturellen Veranstaltungen. Minister Baaske wies in diesem Zusammenhang daraufhin, dass alte Ausweise bis zum Ablauf der eingetragenen Gültigkeitsdauer weiter verwendet werden können.