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Justiz: Reitlehrer akzeptiert Urteil wegen Missbrauchs nicht ++ Binnenhochwasser: Fünf Orte im Oderbruch erhalten Finanzhilfen ++ Landtag: Grünen-Abgeordnete Niels kehrt in Fraktion zurück

Reitlehrer akzeptiert Urteil wegen Missbrauchs nicht

- Die Missbrauchsvorwürfe gegen einen Reitlehrer aus Reckahn (Potsdam-Mittelmark) beschäftigen die Justiz weiter. Der 56-Jährige habe Rechtsmittel gegen seine Verurteilung zu vier Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe eingelegt, teilte ein Sprecher des Landgerichts Potsdam am Dienstag mit. Laut Urteil hat sich der Besitzer eines Reit- und Kutschfahrthofes im Zeitraum von 2000 bis Juni 2012 in zwölf Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen sowie Schutzbefohlenen schuldig gemacht. Aus seiner Sicht ist die ausgesprochene Haftstrafe jedoch zu hoch.

Fünf Orte im Oderbruch erhalten Finanzhilfen

- Bei ihren Projekten zur Verhinderung eines neuen Binnenhochwassers erhalten fünf Orte im Oderbruch finanzielle Unterstützung vom Land. Das Innenministerium stelle 270.000 Euro aus dem Ausgleichsfonds für verschuldete Kommunen bereit, sagte Sprecher Ingo Decker am Dienstag in Potsdam. Den Angaben zufolge erhalten die Orte Lindendorf, Golzow, Küstriner Vorland, Alt Tucheband und Letschin zwischen 39.000 und 78.000 Euro. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Allerdings erteilt das Ministerium Auflagen. So müssen die verschuldeten Gemeinden ihre Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuern an den Landesdurchschnitt anpassen.

Grünen-Abgeordnete Niels kehrt in Fraktion zurück

- Die abtrünnige Grünen-Abgeordnete im Potsdamer Landtag, Sabine Niels, ist in ihre Fraktion zurückgekehrt. Ein Mediationsverfahren sei erfolgreich gewesen, teilte Fraktionschef Axel Vogel am Dienstag mit. "Wir waren sehr erfreut, dass es sehr zügig in Richtung Wiedervereinigung gegangen ist." Niels war Ende Oktober aus der Fraktion ausgetreten. Als Grund hatte sie vor allem Kritik am aus ihrer Sicht zu zaghaften Braunkohlekurs der Grünen geäußert. Nun soll Niels, die zuvor für die Braunkohleregion Lausitz zuständig gewesen war, auch Sprecherin für Berg- und Bodenrecht werden.