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Proteste: Tausende Lehrer fordern mehr Geld für Bildung ++ Polizei: Neue Stasi-Fälle: CDU für Ausweitung der Überprüfung ++ Staatsanwalt: Vater mit Hammer erschlagen - Sohn soll in Psychiatrie ++ Feuer: 73-Jähriger wird nach Hausbrand vermisst

Tausende Lehrer fordern mehr Geld für Bildung

- Tausende Brandenburger Lehrer haben am Donnerstag auf landesweit sechs Personalversammlungen mehr Geld und Personal im Bildungsbereich gefordert. Nach der dritten Stunde wurde der Unterricht beendet. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert bis zu 200 Millionen Euro pro Schuljahr mehr für neue Lehrer und eine Aufstockung der Vertretungsreserve. Bildungsministerin Martina Münch (SPD) hat den Forderungen der protestierenden Lehrer nach mehr Geld und Personal eine Absage erteilt. Weitere Mittel seien nicht in Sicht, sagte sie. Der Bildungsbereich habe als einziger im Doppelhaushalt einen Aufschlag bekommen. Mit rund 1,5 Milliarden Euro sei es der größte Posten.

Neue Stasi-Fälle: CDU für Ausweitung der Überprüfung

- Nach Bekanntwerden von drei weiteren Stasi-Fällen bei der Brandenburger Polizei hat die CDU erneut eine Ausweitung der Überprüfung von Polizei- und Justizbeamten gefordert. Die Überprüfungspraxis von Rot-Rot sei "lasch und ungenügend", sagte der CDU-Rechtsexperte Danny Eichelbaum . Das RBB-Magazin "Klartext" hatte von drei ehemaligen hauptamtlichen Stasi-Mitarbeitern berichtet, die heute in führenden Bereichen der Polizei tätig sind. Innenminister Dietmar Woidke (SPD) sagte, die Stasi-Tätigkeit der drei Beamten sei seit den 90er-Jahren bekannt. Damals sei entschieden worden, dass das Arbeitsverhältnis bestehen bleibe.

Vater mit Hammer erschlagen - Sohn soll in Psychiatrie

- Weil er seinen Vater mit einem Hammer erschlagen haben soll, droht einem 32-Jährigen aus Falkensee (Havelland) die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt. Die Staatsanwaltschaft Potsdam wirft dem Mann Totschlag vor. Aufgrund einer paranoiden Schizophrenie war er laut Gutachten zum Tatzeitpunkt jedoch nicht schuldfähig. Die Staatsanwaltschaft habe beim Landgericht Potsdam die Einweisung des Mannes in die Psychiatrie beantragt, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Wann das Gericht seine Entscheidung trifft, ist nach Angaben des Sprechers noch nicht abzusehen.

73-Jähriger wird nach Hausbrand vermisst

- In einem ausgebrannten Haus in Eberswalde (Barnim) sind am Donnerstag Leichenteile gefunden worden. Ob es sich bei dem Toten um den 73 Jahre alten Hausbesitzer handelt, war laut einer Mitteilung der Polizei zunächst noch unklar. Das Haus war am Mittwoch aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten und ist den Angaben zufolge stark beschädigt. Laut Polizei ist unbekannt, ob sich der Hausbesitzer zum Zeitpunkt des Brandes im Haus aufhielt. Er gilt aber als vermisst. Landeskriminalamt und Polizei suchen derzeit nach der Brandursache, auch der Schaden konnte zunächst nicht beziffert werden.