Verkehr

Freie Fahrt nach Dresden

Saniertes Teilstück der A 13 freigegeben. Mitte Dezember fällt Tempolimit

Die vorerst letzte sächsische Baustelle auf der Autobahn Berlin-Dresden ist Geschichte. Seit Freitagmittag rollt der Verkehr auf dem 7,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen Thiendorf und der Landesgrenze zu Brandenburg auf einer sanierten Piste. 39 Millionen Euro wurden in den knapp drei Jahre dauernden Ausbau der A 13 investiert. Damit ist die in den 30er-Jahren gebaute Autobahn von der Landesgrenze bis zur Anschlussstelle Radeburg kurz vor Dresden saniert. Die Planungen für den Ausbau des letzten sächsischen Abschnitts der Autobahn zwischen Radeburg und dem Autobahndreieck Dresden-Nord sind genehmigt. Der Baubeginn ist noch unklar. "Die Gespräche mit dem Bund zur finanziellen Einordnung des Vorhabens laufen", sagte Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) der Nachrichtenagentur dpa.

Die jetzt erneuerte und etwas verbreiterte Strecke ist weiter zweispurig, hat nun aber einen Standstreifen. Um den Lärm zu mindern, wurde spezieller Beton verwendet. Das frühere Tempolimit 130 ist bald Geschichte, die 130 steht von Mitte Dezember an dann für die Richtgeschwindigkeit. Bis dahin sind laut Wirtschaftsministerium noch ein paar Restarbeiten zu erledigen. Im kommenden Jahr wird nochmals kurzzeitig gebaut. Die Entwässerung des Mittelstreifens im Bereich Schönborn kurz vor der Landesgrenze ist zu erneuern.

Die A 13 verläuft zwischen Dresden und dem Schönefelder Kreuz bei Berlin. Sie ist 153 Kilometer lang, 36 Kilometer davon führen durch Sachsen.