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Feuer: Verkohlte Leiche in Woltersdorf gefunden ++ Glück: 14-facher Lotto-Millionär wünscht sich neues Auto ++ Urteil: Drei Jahre Haft für Missbrauch eines behinderten Mannes ++ Kollision: Sechs Menschen bei Unfall auf der A 9 schwer verletzt

Verkohlte Leiche in Woltersdorf gefunden

- Grausiger Fund im Landkreis Oder-Spree: Eine stark verkohlte Leiche ist am Donnerstag in einem Haus in Woltersdorf gefunden worden. Zeugen riefen die Feuerwehr, weil sie Rauch gesehen hatten, teilte die Polizei Oder-Spree mit. Rettungskräfte fanden dann den noch nicht identifizierten Toten. Möglicherweise handelt es sich um den 68 Jahre alten Hausbewohner. Bislang lägen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor, sagte ein Polizeisprecher. Es sei wahrscheinlicher, dass es sich um einen Unfall oder Suizid handelt. Das Haus selbst brannte nicht. Die Untersuchungen laufen noch.

14-facher Lotto-Millionär wünscht sich neues Auto

- Ein frischgebackener 14-facher Brandenburger Lotto-Millionär hat sich am Donnerstag nach mehreren Tagen endlich gemeldet. Der Familienvater aus dem Havelland habe sehr besonnen auf seinen Mega-Gewinn vom vergangenen Sonnabend reagiert, teilte die Potsdamer Lotto-Zentrale mit. Sein erster bescheidener Wunsch lautete: "Ein neues Auto für die Familie ist das erste, was wir uns von dem tollen Gewinn kaufen werden." Trotz des Megagewinns will der Mann leben wie bisher und den neuen Wohlstand mit der Familie genießen.

Drei Jahre Haft für Missbrauch eines behinderten Mannes

- Das Landgericht Frankfurt (Oder) hat einen 44-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs eines Behinderten in drei Fällen zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Haft gefordert, die Verteidigung stellte keinen konkreten Antrag, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag. Das Urteil fiel am Mittwochabend. Der Angeklagte hatte den mehrmaligen Missbrauch eines jungen Behinderten zugegeben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Sechs Menschen bei Unfall auf der A 9 schwer verletzt

- Bei einem Auffahrunfall auf der A 9 Berlin-Leipzig an der Anschlussstelle Niemegk (Potsdam-Mittelmark) sind insgesamt sechs Menschen schwer verletzt worden. An einem Stauende fuhren ein Auto und ein Kleinbus auf langsam fahrende Fahrzeuge vor ihnen auf, wie die Polizei mitteilte. Bei den Zusammenstößen wurden zwei Insassen des Autos sowie vier Personen in dem Kleinbus schwer verletzt. Sie mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Zudem wurde die Fahrerin eines weiteren Autos leicht verletzt. Zur Zeit des Unfalls war die Sicht durch starken Nebel beeinträchtigt.