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Gestohlen: Diebe nehmen Opferstöcke aus Kirche mit ++ Unterstützt: Kliniken und Versorger finanzieren Professuren ++ Eingedrungen: Vermehrt Einbrüche in Einfamilienhäuser ++ Ausgerastet: Kneipenschlägerei eskaliert - 60 Polizisten im Einsatz

Diebe nehmen Opferstöcke aus Kirche mit

- Unbekannte Diebe haben zwei Opferstöcke aus der St. Katharinenkirche in Brandenburg/Havel gestohlen. Zwei weitere brachen die Täter in dem Gotteshaus auf und nahmen die Spenden der Kirchengemeinde mit, wie die Polizei mitteilte. Die Diebe sind in der Nacht zu Sonnabend in die Kirche eingebrochen, indem sie die Tür aufhebelten und dabei beschädigten. Die Polizei hofft, die Opferstöcke wiederzufinden. Zumal es sich bei einem um eine etwa einen Meter lange ausgediente Orgelpfeife handelt.

Kliniken und Versorger finanzieren Professuren

14 Professuren an Brandenburgs Hochschulen werden derzeit von Unternehmen und Stiftungen finanziert, weitere sind in Planung. Zu den Förderern zählen Arzneimittelhersteller, Kliniken und Energieversorger, wie aus einer Antwort von Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. Deutschlandweit gibt es demnach rund 660 sogenannte Stiftungsprofessuren. Kunst bezeichnete sie als "Bereicherung der Forschung und Lehre für jede Hochschule".

Vermehrt Einbrüche in Einfamilienhäuser

- Einbrecher haben am Sonnabend verstärkt in Kleinmachnow und Stahnsdorf zugeschlagen. Jeweils über die Terrassentür drangen sie in Einfamilienhäuser im Landkreis Potsdam-Mittelmark ein, teilte die Polizei am Sonntag mit. Den Ermittlungen zufolge stiegen die unbekannten Täter auch tagsüber in die Häuser. Bei ihren Einbrüchen gelang es ihnen, Bargeld und Schmuck zu stehlen. Zudem nahmen sie aus einigen Häusern Musik- und Computertechnik mit. Die Polizei rät dazu, in der dunklen Jahreszeit das Haus gezielt zu beleuchten.

Kneipenschlägerei eskaliert - 60 Polizisten im Einsatz

- Eine Schlägerei zwischen zwei Potsdamer Kneipenbesuchern ist in der Nacht zum Sonntag eskaliert. Wie die Polizei mitteilte, mussten knapp 60 Beamte einschreiten, weil Kollegen bei einem Schlichtungsversuch von 15 bis 20 Menschen angegriffen wurden. Ein 36 Jahre alter Polizist wurde leicht an der Hand verletzt. Einen 35-Jährigen, der die ganze Sache ausgelöst haben soll, nahmen die Beamten zur Ausnüchterung mit. Auch ein 50-Jähriger verbrachte den Rest der Nacht in einer Zelle. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.