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Kostenexplosion: Durchstich an Seen wird 5,5 Millionen Euro teurer ++ Arbeitsplätze: Europarc Dreilinden auf Wachstumskurs ++ Großbrand: Lager mit Strohballen in Flammen aufgegangen

Durchstich an Seen wird 5,5 Millionen Euro teurer

- Nach der Kostenexplosion für den Kanal zwischen Geierswalder und Senftenberger See im Lausitzer Seenland wird noch ein weiteres Bauwerk teurer als geplant. Für den ersten Bauabschnitt des so genannten Überleiters 11 zwischen dem Sedlitzer und dem Ilse-See fallen voraussichtlich Mehrkosten von 5,5 Millionen Euro netto an. Grund seien Planänderungen im Bauverfahren und im Stahlbetonbau, teilten das Infrastrukturministerium und der Projektträger, die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), mit. Die zusätzlichen Kosten seien aber mit dem Hauptauftragnehmer noch nicht abschließend verhandelt.

Europarc Dreilinden auf Wachstumskurs

50.000 Quadratmeter wurden im Europarc Dreilinden in Kleinmachnow in diesem Jahr vermarktet. Damit seien 500 neue Arbeitsplätze verbunden, teilte ein Sprecher am Montag mit. Insgesamt seien jetzt 75 Prozent des Gewerbegebiets am ehemaligen Grenzübergang zwischen Potsdam und Berlin entwickelt. Das Investitionsvolumen belaufe sich mittlerweile auf mehr als 300 Millionen Euro. Neuer Mieter der Europarc Dreilinden GmbH wird die Highyag Lasertechnologie GmbH, für das Unternehmen wird ein neues Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 6.000 Quadratmeter gebaut. Zudem errichtet die Europarc ein Bürogebäude mit 5.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche.

Lager mit Strohballen in Flammen aufgegangen

- Ein Großbrand in einem Potsdamer Agrarbetrieb hat die Feuerwehr in der Nacht zum Montag in Atem gehalten. Fast 70 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Erst am späten Vormittag waren laut Feuerwehr auch letzte Glutnester gelöscht. In dem Betrieb im Stadtteil Bornim war am Sonntagabend aus zunächst unbekannter Ursache ein Lager mit Strohballen in Flammen aufgegangen. Das Feuer brannte auf einer Fläche von etwa 1500 Quadratmeter, es entwickelte sich starker Rauch. Die Helfer konnten jedoch verhindern, dass die Flammen auf weitere Strohballen übergriffen, indem sie Schneisen herstellten. Es wurde beim Brand niemand verletzt. Angaben zum entstanden Sachschaden lagen zunächst nicht vor.