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Urteil: Altanschließer müssen Beiträge für Abwasser zahlen ++ Polizeireform: Vorbeugende Arbeit wird deutlich eingeschränkt ++ Fenstersturz: 49-Jährige stirbt im Rettungswagen ++ Protestaktion: Apotheken in Brandenburg schließen am Mittwoch

Altanschließer müssen Beiträge für Abwasser zahlen

- Beitragsforderungen von brandenburgischen Wasserverbänden gegenüber sogenannten Altanschließern sind nicht verfassungswidrig. Das entschied das brandenburgische Verfassungsgericht, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Danach dürfen Kosten, die nach der Wende für die Herstellung einer zentralen Schmutzwasserentsorgung entstanden, auf alle erschlossenen Grundstücke aufgeteilt werden. Altanschließer sind Eigentümer von Grundstücken, die bereits vor der Wende Wasser- oder Abwasseranschlüsse erhalten hatten.

Vorbeugende Arbeit wird deutlich eingeschränkt

53 Präventionsstellen statt bislang 110 soll es bei der Brandenburger Polizei bis 2020 geben. Das geht aus einer Antwort von Innenminister Dietmar Woidke (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der CDU hervor. Die Kürzungen seien relativ deutlich, räumte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag ein. Allerdings könne so mehr Personal etwa beim Streifendienst oder den Hundertschaften eingesetzt werden. Die Kürzungen sind Teil der Polizeireform, die einen Abbau von 1900 Stellen bis 2020 vorsieht.

49-Jährige stirbt im Rettungswagen

- Eine 49-Jährige ist in Großräschen (Ober-spreewald-Lausitz) aus einem Wohnungsfenster im vierten Stock gestürzt und gestorben. Helfer versuchten noch, die Frau zu reanimieren. Sie starb im Rettungswagen, wie die Polizeidirektion Süd am Montag in Cottbus mitteilte. Zeugen hatten Polizei und Retter am Vormittag zu dem Mehrfamilienhaus gerufen. Die Frau habe sich allein in der Wohnung aufgehalten, die von innen verriegelt gewesen sei, sagte ein Polizeisprecher.

Apotheken in Brandenburg schließen am Mittwoch

- Viele Apotheken in Brandenburg werden voraussichtlich an diesem Mittwoch von 12 Uhr an geschlossen bleiben. Zu der Aktion rief der Apothekerverband des Landes aus Protest gegen die von der Bundesregierung beschlossene Honorarerhöhung auf, die aus seiner Sicht völlig unzureichend ist. Dem Beschluss zufolge sollen die Honorare Anfang kommenden Jahres um drei Prozent steigen. Damit erhalten die Apotheker statt bisher 8,10 Euro künftig 8,35 Euro pro abgegebener Medikamenten-Packung.