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Munition: Zwei Bomben in Märkisch-Oderland gesprengt ++ Staatsanwälte: Deutsche und Polen wollen enger kooperieren ++ Kirche: Kloster Marienstern in Mühlberg feiert Richtfest

Zwei Bomben in Märkisch-Oderland gesprengt

- Eine 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitag auf dem Flugplatz Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) gesprengt worden. Rund 250 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Sprengung verlief problemlos, so ein Polizeisprecher. Die Bombe war bei den Vorbereitungen auf den Bau eines Solarparks auf dem Flughafengelände entdeckt worden. Auch in Lebus wurde am Freitag eine Bombe unschädlich gemacht. Wie ein Sprecher des Amtes Lebus sagte, handelte es sich um eine deutsche 70-Kilo-Bombe mit einem russischen Zünder. Dieser wurde am Fundort, einem Feld, gesprengt.

Deutsche und Polen wollen enger kooperieren

- Deutsche und polnische Staatsanwälte könnten in Frankfurt (Oder) ein gemeinsames Ermittlungsteam bilden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) strebe eine intensivere Kooperation mit den polnischen Kollegen an, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Carlo Weber am Freitag. "Vorstellbar ist, dass deutsche und polnische Kollegen in einem Büro sitzen und gemeinsam an der Kriminalitätsbekämpfung arbeiten." Hintergrund ist die sprunghaft gestiegene Kriminalität seit dem Wegfall der Grenzkontrollen 2007.

Kloster Marienstern in Mühlberg feiert Richtfest

- Mit einem großen Richtfest wird am Sonntag, 9. September, die Wiederherstellung des 16 Meter hohen Turmes der gotischen Klosterkirche Marienstern im südbrandenburgischen Mühlberg gefeiert. Anschließend folgt eine Andacht in dem historischen Backsteingebäude. Das Richtfest fällt mit dem Tag des offenen Denkmals zusammen. Der Turm war 2010 bei einem Tornado zerstört worden. Das Ensemble wurde in den vergangenen zehn Jahren für rund 6,7 Millionen Euro restauriert.