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Nach Vorfällen: Reitlehrer in U-Haft wegen Missbrauchsvorwürfen ++ Im Wettbewerb: Schau zeigt Kunstwerke für künftigen Landtag ++ Zur Bombe: Polizist mitverantwortlich für verzögerte Entschärfung

Reitlehrer in U-Haft wegen Missbrauchsvorwürfen

- Die Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs gegen einen Reitlehrer aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark gestalten sich umfangreicher als zunächst gedacht. Nach der Verhaftung des 56 Jahre alten Mannes vor zwei Monaten hat die Polizei eine Vielzahl von weiteren Hinweisen erhalten. Es werde geprüft, ob sich daraus weitere mögliche Opfer und Tatvorwürfe ergäben, sagte ein Sprecher. Der Beschuldigte, der eine Reitschule betreibt, soll über einen längeren Zeitraum Mädchen und Jungen belästigt haben. Der Vorgang war durch eine Anzeige von Eltern aufgefallen.

Schau zeigt Kunstwerke für künftigen Landtag

100 Werke für den künftigen Potsdamer Landtag im wieder entstehenden Stadtschloss sind von Mittwoch an erstmals öffentlich zu sehen. Den Wettbewerb "Kunst am Bau" hatte das Finanzministerium ausgelobt. Die Werke sind im derzeitigen Sitz des Parlaments am Brauhausberg zu sehen. Daniela Trochowski, Staatssekretärin im Finanzministerium, betonte, dass im Wettbewerb insgesamt rund 480.000 Euro zur Verfügung stehen. Es sei der größte Wettbewerb dieser Art für einen öffentlichen Bau im Land in dieser Legislaturperiode.

Polizist mitverantwortlich für verzögerte Entschärfung

- Ein Polizist außer Dienst war einer der Auslöser für die Verzögerungen bei der Bombenentschärfung am Donnerstag in Oranienburg. Der Beamte der Polizeidirektion Nord sei mit seinem privaten Auto in den Sperrbereich gefahren, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der Onlineausgabe der "Bild"-Zeitung. Die Arbeiten hätten unterbrochen werden müssen, so dass es zu einer Verzögerung von zwei Stunden gekommen sei.