Verkehr

Erster Bauabschnitt der Ortsumgehung Cottbus frei

Der erste Abschnitt für die Ortsumgehung Cottbus ist am Montag nach knapp vierjähriger Bauzeit für den Verkehr freigegeben worden.

- Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, sagte, damit erhalte die Region nördlich von Cottbus eine zügige Verbindung zur Autobahn A 15. Er übergab den 6,5 Kilometer langen Abschnitt gemeinsam mit Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD). Mit dem neuen Teilstück werde das Gebiet rund um den künftigen Cottbuser Ostsee erschlossen und das Stadtzentrum vom Durchgangsverkehr entlastet.

Für den Nordabschnitt hat der Bund nach eigenen Angaben rund 20 Millionen Euro investiert. Auch die geplante südliche Weiterführung bis zur A 15 ist Teil des aktuellen Investitionsrahmenplanes des Bundes, wie es in der Mitteilung hieß. Dafür müsse allerdings zunächst Baurecht geschaffen werden.

Wie das Brandenburger Infrastrukturministerium berichtete, verläuft dieser erste Verkehrsabschnitt der Lausitz-Trasse im Norden von Cottbus von der B 168 Cottbus-Peitz bis zur L 49 bei Kahren. Der zweite Bauabschnitt schafft dann die Verbindung von der L 49 bis zur A 15.