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Angriff: Fahrradfahrer vom Sattel gezerrt und schwer verletzt ++ Patenschaft: Weitere "Schule ohne Rassismus" benannt ++ Rettung: Feuerwehr holt Obdachlosen aus brennendem Schuppen

Fahrradfahrer vom Sattel gezerrt und schwer verletzt

- Eine Attacke auf einen Fahrradfahrer in Schwedt beschäftigt die Polizei. Unbekannte hatten den 59-Jährigen am frühen Sonnabendmorgen in einem Park angepöbelt und vom Rad gezerrt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Mann, der auf dem Weg zur Arbeit war, wurde dabei im Gesicht und an den Armen verletzt. Im Laufe des Tages habe sich sein Zustand verschlechtert. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, sein Gesundheitszustand werde als äußerst kritisch eingeschätzt.

Weitere "Schule ohne Rassismus" benannt

53 Schulen in Brandenburg tragen den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Innenminister Dietmar Woidke (SPD) übernahm am Montag die Patenschaft über das Humboldt-Gymnasium in Cottbus, wie sein Ministerium mitteilte. "Schule ist ein wichtiger Ort zur Auseinandersetzung mit Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt", sagte er. Das Cottbuser Gymnasium zeige ein besonderes Interesse am Verständnis anderer Länder und Kulturen.

Feuerwehr holt Obdachlosen aus brennendem Schuppen

- Feuerwehrleute haben in Potsdam einen obdachlosen Mann aus einem brennenden Lagerschuppen gerettet. Laut Polizei kam der 58-Jährige am frühen Montagmorgen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Er soll das leerstehende Gebäude als Unterkunft genutzt haben. Kriminalisten hätten eine offene Feuerstelle entdeckt, von der sich vermutlich das Feuer ausbreitete. In einer ersten Vernehmung habe der Obdachlose angegeben, in dem alten Schuppen Zeitungen "gegen die Dunkelheit" angezündet zu haben. Gegen den Mann ermittelt jetzt die Kripo wegen fahrlässiger Brandstiftung.

( dapd,dapd,dpa )