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Gefestigt: Winfriede Schreiber bleibt Verfassungsschutz-Chefin ++ Gestoppt: Polizei entdeckt gestohlenen Laster ++ Gerechnet: Landesregierung hat 170 Lehrer zu wenig eingestellt ++ Geregelt: Polizei protestiert gegen längere Lebensarbeitszeit

Winfriede Schreiber bleibt Verfassungsschutz-Chefin

- Brandenburgs Verfassungsschutzchefin Winfriede Schreiber bleibt weiter im Amt. Die Juristin, die bereits 2010 das Pensionsalter von 65 Jahren erreicht hat, habe einer erneuten Verlängerung ihrer Amtszeit bis Ende Mai 2013 zugestimmt, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Damit werde "in einer schwierigen Arbeitsphase der Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern" Führungskontinuität gewährleistet, erklärte Innenminister Dietmar Woidke (SPD).

Polizei entdeckt gestohlenen Laster

21,6 Tonnen Kaffee haben Polizisten an der Autobahn 12 bei Briesen (Oder-Spree) in einem gestohlenen Lastwagen entdeckt. Die Ware hat einen Wert von 90.000 Euro, wie die Bundespolizei am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Beamten hatten das in Belgien gestohlene Fahrzeug am Dienstagnachmittag auf dem Rastplatz Kersdorfer See gefunden. Es war verschlossen, von den mutmaßlichen Dieben fehlt jede Spur. Die Sattelzugmaschine war in Belgien bereits zur Fahndung ausgeschrieben worden.

Landesregierung hat 170 Lehrer zu wenig eingestellt

- Im Schuljahr 2012/2013 fehlen in Brandenburg nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mindestens 170 neue Lehrer. Die 450 Fachkräfte, die Bildungsministerin Martina Münch (SPD) im neuen Schuljahr als Ersatz für ausscheidende Lehrer eingestellt habe, reichten nicht aus, sagte der GEW-Landesvorsitzende Günther Fuchs. "Das Bildungsministerium selbst hat 2011 einen Ersatzbedarf von rund 500 Stellen ermittelt", erklärte Fuchs. Hinzu kämen 120 benötigte Lehrer für das Modellprojekt "Inklusive Grundschule".

Polizei protestiert gegen längere Lebensarbeitszeit

- Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat zum Protest gegen die Pläne der brandenburgischen Landesregierung aufgerufen, das Pensionsalter für Beamte auf 67 Jahre heraufzusetzen. Diese Altersgrenze soll künftig auch für Polizeibeamte gelten, die derzeit bereits mit 60 Jahren in Pension gehen, hieß es. Die bisherige "Besondere Altersgrenze" für Polizeivollzugsbeamte von 60 Jahren gelte "aus guten Gründen". Mit der Anhebung des Pensionsalters stelle sich das Land Brandenburg "bundesweit an die Spitze der Liste der Schäbigkeiten gegenüber der Polizei", kritisierte die Gewerkschaft.