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Rocker: Razzia bei Hells Angels in Brandenburg und Berlin ++ Schlösser: Stiftung beginnt 2013 mit umfangreichen Sanierungen ++ Kollision: Güterzugunfall: Stellwerk zerstört, Stellwerker vermisst

Razzia bei Hells Angels in Brandenburg und Berlin

- Erneuter Schlag gegen die Rockerszene in Berlin und Brandenburg: Etwa 300 Beamte haben am Donnerstagabend das Vereinsheim der Hells Angels in Potsdam und 15 Wohnungen in Berlin und Brandenburg durchsucht. Zudem sei eine Wohnung in Sachsen-Anhalt durchsucht worden, teilte die Polizei mit. Bei den Razzien wurden zahlreiche Hieb- und Stichwaffen gefunden, darunter mehr als 40 Macheten, zahlreiche Messer, ein Samuraischwert und ein Baseballschläger. Außerdem seien mehrere Schreckschusswaffen sowie geringe Mengen Betäubungsmittel und Anabolika sichergestellt worden. Festnahmen habe es keine gegeben.

Stiftung beginnt 2013 mit umfangreichen Sanierungen

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten will 2013 mit mehreren umfangreichen Sanierungen historisch bedeutender Schlösser beginnen. Im Rahmen des noch bis 2017 laufenden 155-Millionen-Euro-Masterplans seien großangelegte Baumaßnahmen insbesondere am Neuen Palais im Potsdamer Park Sanssouci, am Berliner Schloss Charlottenburg und am Schloss Babelsberg in Potsdam geplant, sagte der Leiter des Masterplans, Ayhan Ayrilmaz. Er zog zur Halbzeit des 2008 gestarteten Masterplans eine positive Bilanz. "Fast alle Maßnahmen haben begonnen." Es seien bereits "sehr, sehr viele Planungen abgeschlossen" worden. Mit dem Start der großen Bauvorhaben 2013 gehe der Masterplan nun "komplett in eine andere Phase".

Güterzugunfall: Stellwerk zerstört, Stellwerker vermisst

- Bei einem Güterzugunfall in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) ist ein Stellwerksgebäude zerstört worden. Der Stellwerker, der sich in dem Haus befand, werde noch vermisst, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am späten Donnerstagabend. An einem Haltesignal im Ortsteil Hosena war ein mit Schotter beladener Zug auf einen stehenden, unbeladenen Zug aufgefahren. Einer der Züge entgleiste, dabei wurde das Gebäude beschädigt. Der Lokführer des hinteren Zuges sprang noch vor dem Zusammenprall heraus, er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Lokführer des zweiten Zugs blieb unverletzt. Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar. Am späten Abend wurde das noch unter Strom stehende Areal von der Feuerwehr geerdet.