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Flugverkehr: Piloten von Passagierjets mit Laserpointern geblendet ++ Bahnverkehr: 24-Jährige blockiert Abfahrt eines Zuges ++ Kriegsmunition: 37-Jähriger fährt Granate mit seinem Auto zur Polizei

Piloten von Passagierjets mit Laserpointern geblendet

- Piloten von zwei Passagierflugzeugen sind bei Landeanflügen auf Berlin-Tegel und Schönefeld von Laserpointern geblendet worden. Die Attacken gingen glimpflich aus, wie die Polizeidirektion West am Dienstag in Brandenburg/Havel mitteilte. Die Deutsche Flugsicherung hatte in der Nacht zu Dienstag die beiden Vorfälle im Bereich Weitzgrund/Verlorenwasser und Alt Bork (beides Potsdam-Mittelmark) gemeldet. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen eines Angriffs auf den Luft- und Seeverkehr. Betroffen waren Maschinen von Air Berlin (Tegel) und German Wings (Schönefeld).

24-Jährige blockiert Abfahrt eines Zuges

- Mit der Blockade eines Zuges hat eine 24-Jährige in Neuruppin ihren Ex-Freund zum Reden bringen wollen. Die junge Frau habe sich am Montagabend vor den Zug gesetzt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Den Angaben zufolge hatte der Freund mit ihr Schluss gemacht und wollte mit dem Zug wegfahren. Die Frau jedoch wollte noch mal mit ihm reden. Als sie ihn im Zug sah, schlug sie zuerst gegen die Scheibe. Da er nicht reagierte, stieg sie ein und stellte ihn zur Rede. Er reagierte jedoch wieder nicht. Daraufhin setzte sich die 24-Jährige auf die Schienen.

37-Jähriger fährt Granate mit seinem Auto zur Polizei

- Ein 37-Jähriger hat in einem Waldstück nahe Sternebeck (Märkisch-Oderland) den Sprengkopf einer Weltkriegsgranate gefunden und kurzerhand 60 Kilometer weit mit seinem Auto nach Berlin transportiert. Weil ihm der Fund dann doch nicht ganz geheuer gewesen sei, habe er den Sprengkopf am Montag in eine Decke gewickelt und bei der Bundespolizei Lichtenberg abgegeben, sagte ein Sprecher am Dienstag. Sprengstoffexperten untersuchten die Granate und gaben Entwarnung. Aufgrund des fehlenden Zünders bestand keine Explosionsgefahr.