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Geendet: Desinfizierung nach Milzbrand-Fall abgeschlossen ++ Gestorben: Archäologe in Baugrube von Auto eingeklemmt ++ Gebaut: Containerbahnhof in Frankfurt wird erweitert ++ Gestohlen: Zaun samt Tor von Friedhof verschwunden

Desinfizierung nach Milzbrand-Fall abgeschlossen

- Nach dem Fund eines an Milzbrand erkrankten Rindes in der Elbe bei Lütkenwisch (Prignitz) sind die Aufräumarbeiten abgeschlossen. "Am Montagnachmittag wurde auch der alte Fähranleger wieder freigegeben", sagte Sabine Kloß, stellvertretende Amtstierärztin. Dann habe eine desinfizierende Peressigsäure 48 Stunden lang eingewirkt, womit das Gelände wieder nutzbar sei. Das am Donnerstag aufgefundene Rind stammte aus einer Herde in der Nähe von Stendal (Sachsen-Anhalt).

Archäologe in Baugrube von Auto eingeklemmt

- Ein 39 Jahre alter Berliner Archäologe ist bei Grabungen in Karstädt (Prignitz) ums Leben gekommen. Eine Autofahrerin fuhr am Montagmorgen in die Grube hinein und klemmte den Mann mit ihrem Wagen ein. Er starb nach Polizeiangaben an der Unfallstelle. Die Baugrube, in der er sich aufhielt, war vermutlich ungenügend gesichert und ausgeschildert. Warum die Mitarbeiterin eines Krankenpflegedienstes mit ihrem Auto in die Grube geriet, sei noch nicht völlig geklärt.

Containerbahnhof in Frankfurt wird erweitert

9,3 Millionen Euro werden in den Ausbau des Containerbahnhofes in Frankfurt (Oder) investiert. Brandenburgs Verkehrsstaatssekretär Rainer Bretschneider und Oberbürgermeister Martin Wilke (parteilos) vollzogen am Montag den symbolischen ersten Spatenstich. Das Projekt wird von EU, Land und Eisenbahnbundesamt gefördert. Allein sieben Millionen Euro fließen in den Bau einer Kranbahnanlage.

Zaun samt Tor von Friedhof verschwunden

- Weder die Totenruhe noch die Gefahr der Entdeckung hat Metalldiebe auf dem Friedhof in Trebbin (Landkreis Teltow-Fläming) abgeschreckt. Von einer Grabstelle stahlen sie am Wochenende einen zwölf Meter langen schmiedeeisernen Zaun sowie ein Tor. Um das Metall aus dem Boden zu bekommen, müssen sie so lange hin- und hergerüttelt haben, bis die Fundamente herausbrachen, teilte die Polizei mit. Wenige Meter entfernt stahlen sie ein drei Meter langes Zaunstück von einem anderen Grab.