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Verkehrstote: Zwei Menschen sterben bei Verkehrsunfällen ++ Freileitungen: Zahlreichen Vögeln droht der Stromtod ++ Starkregen: Vorerst keine Hochwassergefahr ++ Barnim: Pferde und Büffel fühlen sich im Naturschutzgebiet wohl

Zwei Menschen sterben bei Verkehrsunfällen

- Auf der A11 Berlin-Stettin ist am Sonntagmorgen ein 51 Jahre alter Autofahrer aus noch unbekannter Ursache zwischen den Anschlussstellen Lanke und Finowfurt (Barnim) nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Wenig später fuhr ein 71-Jähriger mit seinem Wagen nahe Klaistow (Potsdam-Mittelmark) gegen einen Brückenpfeiler. Auch er starb am Unfallort.

Zahlreichen Vögeln droht der Stromtod

13.500 Strommasten von 16.500 in Brandenburg wurden bereits 2006 vom Naturschutzbund (NABU) als für Vögel lebensgefährlich eingestuft. Jahr für Jahr sterben Hunderte Vögel durch Stromschläge an Energiefreileitungen. Die Netzbetreiber würden die gesetzliche Frist zur Sicherung der Leitungen bis Ende des Jahres voraussichtlich nicht einhalten können, sagte Umweltministerin Anita Tack (Linke). Neben Störchen seien Seeadler, Eulen und Rotmilane besonders bedroht.

Vorerst keine Hochwassergefahr

- Die teilweise ergiebigen Regenfälle am Wochenende beschwören keine neue Hochwassergefahr in Brandenburg herauf. Diese Einschätzung vertreten der Deutsche Wetterdienst und das Landesumweltamt. Von den durchziehenden Gewitterschauern sei nur ein vergleichsweise schmaler, 30 bis 40 Kilometer breiter Streifen vom Fläming über Berlin bis zur Uckermark erfasst worden. Die Prignitz und der Spreewald etwa seien weitgehend von Regenfällen verschont geblieben.

Pferde und Büffel fühlen sich im Naturschutzgebiet wohl

- Die Tierwelt im Barnimer Naturschutzgebiet "Schönerlinder Teiche" gedeiht seit der Ansiedlung von Wasserbüffeln und Wildpferden vor vier Jahren prächtig. Bei einer Zählung seien jetzt sieben Büffel und 23 Konik-Wildpferde festgestellt worden, schreibt die "Märkische Oderzeitung". Das seien zwei Büffel und zehn Pferde mehr als zu Beginn. Im Jahr 2008 war ein Konzept zum "aktiven Naturschutz" entwickelt worden. Danach sollten Pferde und Büffel knapp 60 Hektar extensiv beweiden.