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Alarm: Amtsgericht wegen Bombenattrappe evakuiert ++ Statistik: Brandenburger arbeiten am meisten ++ Serientäter: 17-Jähriger wegen Brandstiftungen in U-Haft ++ Förderung: Eine Million Euro mehr für den Sport

Amtsgericht wegen Bombenattrappe evakuiert

- Wegen einer Bombenattrappe ist das Amtsgericht Eberswalde (Barnim) für mehrere Stunden evakuiert worden. Am Dienstagmittag gab die Polizei Entwarnung. Zuvor hatte eine Gerichtsmitarbeiterin am Morgen auf einem Treppenabsatz ein Paket entdeckt, wie der Sprecher des Brandenburger Justizministeriums mitteilte. Kurze Zeit später sah sie zwei Drähte am Karton - da hatte sie die Schachtel bereits ins Gebäude gebracht. Weil nicht auszuschließen war, dass es sich um Sprengstoff handelte, evakuierte die Polizei das Haus. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine Attrappe handelte. Der Täter ist noch unbekannt.

Brandenburger arbeiten am meisten

1515,7 Stunden verbrachten Brandenburger Arbeitnehmer im vergangenen Jahr im Durchschnitt an ihrem Arbeitsplatz. Damit arbeiten die Brandenburger im Vergleich der Bundesländer am längsten. Das geht aus einer Statistik hervor, die das Statistische Landesamt Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag veröffentlichte. Der Durchschnitt in der gesamten Bundesrepublik beträgt 1412,6 Arbeitsstunden. Auf den niedrigsten Wert kamen die Rheinland-Pfälzer mit 1373,2 Arbeitsstunden pro Erwerbstätigen. Das Arbeitsvolumen umfasst alle tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. Damit bezieht es Überstunden mit ein, nicht aber bezahlten Urlaub oder Feiertage.

17-Jähriger wegen Brandstiftungen in U-Haft

- Eine Serie von Brandstiftungen in Potsdam-Mittelmark scheint aufgeklärt: Die Polizei hat jetzt einen 17-Jährigen aus dem Landkreis festgenommen. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam am Dienstag mitteilten, gestand er neun von 13 Brandstiftungen. Zuletzt soll er am Sonntag eine Scheune in Brück angezündet haben. Dabei brannte der Dachstuhl komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf 10.000 Euro. Als Motiv gab der 17-Jährige in einer Vernehmung an, dass er sich damit mehr Aufmerksamkeit verschaffen wollte. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen den jungen Mann.

Eine Million Euro mehr für den Sport

- Brandenburg gibt mehr Geld für den Sport aus. Das Kabinett beschloss am Dienstag eine Erhöhung der Mittel von jährlich 15 auf 16 Millionen Euro. Das Geld soll unter anderem in die Betreuung beim Kinder- und Jugendsport und den Behindertensport fließen. Der Landessportbund habe seine Mitgliedsbeiträge in den vergangenen Jahren deutlich erhöhen müssen und verlange damit die höchsten Gebühren im Vergleich zu anderen Bundesländern, sagte Sportstaatssekretär Burkhard Jungkamp. Die Erhöhung der Sportförderung schaffe eine deutliche Entlastung. Laut Staatskanzlei sind derzeit mehr als 317.000 Brandenburger in Sportvereinen organisiert.