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BerlinRadar

Tempelhof-Schöneberg: Liegenschaftsfonds verkauft einstiges Gesundheitshaus ++ Treptow-Köpenick: Berliner Architekten planen Neubauten am Spreeufer ++ Spandau: Ausschuss beschäftigt sich mit Schließung des Ponyhofs ++ Lichtenberg: Apotheken spenden Geld für Reparatur von Parkbänken ++ Mitte: Kulturfabrik kann mit Lottomitteln saniert werden ++ Neukölln: Rundblick vom Rathausturm ist wieder möglich ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Elterngeldstelle des Jugendamtes schließt

Liegenschaftsfonds verkauft einstiges Gesundheitshaus

- Das ehemalige Gesundheitshaus an der Erfurter Straße Ecke Wexstraße wurde vom Liegenschaftsfonds verkauft. Das teilte Sibyll Klotz (Grüne), Stadträtin für Stadtentwicklung, im Ausschuss mit. Der neue Eigentümer wolle im bestehenden Gebäude ein Hotel einrichten. Von dem Verkaufspreis, der 2,3 Millionen Euro betragen soll, erhält der Bezirk 20 Prozent.

Berliner Architekten planen Neubauten am Spreeufer

- Das Berliner Büro Pysall Architekten hat den Wettbewerb der Agromex GmbH für ein Grundstück am Treptower Spreeufer gewonnen. Das Unternehmen will Wohnungen und ein Hotel an der Fanny-Zobel-Straße bauen. Der Entwurf soll Ausgangspunkt für das Bebauungsplan-Verfahren sein. Er werde bei einer Veranstaltung im August vorgestellt, sagte eine Sprecherin.

Ausschuss beschäftigt sich mit Schließung des Ponyhofs

- In einer nicht öffentlichen Sondersitzung am 11. Juli wird sich der BVV-Ausschuss für Bürgerdienste und Ordnungsamtsangelegenheiten mit der umstrittenen Schließung des Ponyhofs in Staaken im Mai beschäftigen. Dabei werde das Veterinäramt vertreten sein und darlegen, warum der Hof geschlossen worden sei, sagte Christian Haß, SPD-Fraktionsvorsitzender.

Apotheken spenden Geld für Reparatur von Parkbänken

- Mit einer Spendenaktion haben zehn Lichtenberger Apotheken für erneuerte Parkbänke gesorgt. Sieben Bänke konnten zwischen Ärztehaus an der Karl-Lade-Straße und Storkower Bogen saniert, eine neue Bank angeschafft werden. 2780 Euro waren in den Apotheken zusammengekommen, indem Jahreskalender gegen eine Spende von 50 Cent abgegeben wurden.

Kulturfabrik kann mit Lottomitteln saniert werden

- Die Kulturfabrik Moabit in der Lehrter Straße 35 kann saniert werden. Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie stellt für den Innenausbau 1,6 Millionen Euro bereit. Der gemeinnützige Verein, der Konzerte, Theater, Partys, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen veranstaltet, hat das Haus 1991 übernommen. Das Fabrikgebäude stand 20 Jahre leer. Aufgrund des schlechten Zustandes sind Teile gesperrt. "Dank der Stiftung hat das einzige soziokulturelle Zentrum Moabits wieder eine Zukunft", sagt Stefan Fürstenau vom Vorstand der Kulturfabrik.

Rundblick vom Rathausturm ist wieder möglich

- Der 67 Meter hohe Turm des Rathauses an der Karl-Marx-Straße 83 kann wieder besichtigt werden. Bis zum 3. November bietet der Verein Berliner Stadtleben für einen Euro regelmäßige Führungen an. Sie starten mittwochs um 16 Uhr, 16.30 Uhr und 17 Uhr und sonnabends um 11 Uhr, 11.30 und 12 Uhr. Treff ist der Brunnen vor dem Eingang. Von der Plattform zu Füßen der Glücksgöttin Fortuna haben die Besucher einen Panoramablick über Berlin.

Elterngeldstelle des Jugendamtes schließt

- Die Elterngeldstelle des Jugendamtes schließt vom 2. Juli bis 3. August. Die Mitarbeiter sind zu den telefonischen Sprechzeiten montags und mittwochs, 9-11 Uhr, erreichbar. Anträge kann man beim Pförtner abgeben oder in den Hausbriefkasten des Rathauses, Fehrbelliner Platz 4, werfen.

Wenn Sie Interessantes aus Ihrem Bezirk zu berichten haben, bitte eine E-Mail an: bezirke@morgenpost.de