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Metalldiebe: Komplette Elektroanlage in Mietshaus demontiert ++ Denkmalschutz: Dorfkirche in Malchow wird wieder eingeweiht ++ Haftbefehl: 23-Jähriger soll Zwölfjährige missbraucht haben ++ Vergleich: Knapp eine Million Euro für Ex-Stadtwerkechef

Komplette Elektroanlage in Mietshaus demontiert

- Buntmetalldiebe haben in einem Mehrfamilienhaus in Eberswalde (Kreis Barnim) die gesamte elektronische Installation gestohlen. Die Täter seien vermutlich in der Nacht zu Donnerstag in das wegen einer Renovierung leer stehende Gebäude eingestiegen, teilte die Polizei am Freitag mit. Systematisch hätten sie das Haus nach Metall durchsucht und die komplette Elektro- und Heizungsinstallation demontiert. Unter anderem seien Kabel, Verteilerkästen und Kupferrohre, aber auch ganze Heizungsthermen gestohlen worden. Laut Polizei wird der entstandene Schaden auf bis zu 80.000 Euro geschätzt.

Dorfkirche in Malchow wird wieder eingeweiht

500.000 Euro hat die Sanierung der Dorfkirche in Malchow in der Uckermark gekostet. Das teilte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz am Freitag in Bonn mit. Zur Wiedereinweihung wird der Berliner evangelische Bischof Markus Dröge am Sonntag zu einem Gottesdienst kommen. Die frühesten Teile des Sakralbaus stammen den Angaben der Stiftung Denkmalschutz zufolge aus dem 13. Jahrhundert. Um die sehr kleine Kirche besser nutzen zu können, habe die Denkmalpflege "einer reversiblen Verkürzung der Patronatsloge" zugestimmt.

23-Jähriger soll Zwölfjährige missbraucht haben

- Weil er eine Zwölfjährige missbraucht haben soll, ist ein 23-Jähriger verhaftet worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, hat das Amtsgericht Königs Wusterhausen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen. Der Verdächtige, der aus dem Landkreis Dahme-Spreewald stammt, soll sich am vergangenen Sonntag in einem Waldstück in Wildau an dem Mädchen vergangen haben. Zuvor soll er das Mädchen bereits verfolgt haben. Weitere Angaben wollte die Polizeidirektion Süd in Cottbus aus ermittlungstechnischen Gründen zunächst nicht machen.

Knapp eine Million Euro für Ex-Stadtwerkechef

- Der Streit zwischen dem ehemaligen Stadtwerke-Chef Peter Paffhausen und der "Energie und Wasser Potsdam GmbH" ist jetzt mit einem außergerichtlichen Vergleich zu Ende gegangen. Der langjährige Geschäftsführer soll laut Informationen der Berliner Morgenpost knapp eine Million Euro erhalten. Dies hat der Aufsichtsrat beschlossen. Das Landgericht hatte eine Einigung angeregt. Paffhausen waren im vorigen Jahr ursprünglich 1,4 Millionen Euro zugesagt worden. Später aber kündigte das Kontrollgremium unter Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) dem Manager wegen "geheimer Bürgschaften" an den SV Babelsberg fristlos.

( dapd,epd,dpa,gma )