Urteil

Sprengstoffserie: Zweieinhalb Jahre Haft für Bombenleger

Der Bombenleger von Hennigsdorf ist am Donnerstag zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

- Das Amtsgericht Oranienburg sah es als erwiesen an, dass der 24-jährige vom 27. Januar bis zum 2. Februar 2012 mit selbst gebastelten Rohrbomben einen Sachschaden von etwa 21.600 Euro verursacht hat. Trotz eines Geständnisses und Reue sah das Gericht keine Möglichkeit für eine Bewährungsstrafe. Vor allem die große Gefährdung von Menschen fiel dabei ins Gewicht - auch wenn niemand zu Schaden kam. Laut Experten hätten die Bomben zu schwersten Verletzungen führen können. Der wegen Diebstahls und Sachbeschädigung vorbestrafte Umschüler befindet in Untersuchungshaft. Dort wird er vorerst bleiben. Sein Verteidiger kündigte an, Haftbeschwerde einzureichen und Berufung gegen das Urteil einzulegen.

( dpa )