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Exzellent: Evangelische Schule Neuruppin ausgezeichnet ++ Übersehen: 80-Jährige wird von ihrem Mann angefahren und stirbt ++ Verhandelt: Urteil im Prozess gegen Hotelier Hilpert erwartet

Evangelische Schule Neuruppin ausgezeichnet

- Die Evangelische Schule Neuruppin ist zur besten Schule Deutschlands gekürt worden. Sie erhielt am Dienstag in Berlin den mit 100.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis 2012. "Dieses Gymnasium ist in allen Qualitätsbereichen exzellent", teilte die Jury mit. Die Schüler würden für ethisch-soziale Fragen sensibilisiert und lernten früh Verantwortung zu übernehmen. Der frühere Bundespräsident Roman Herzog überreichte den Preis in der Berliner Parochialkirche. "Darauf können Sie stolz sein", sagte er an die Schulleiterin Anke Bachmann gewandt. Wenige Stunden vor der Verleihung ging bei der Schule ein Drohanruf ein. Ein 15-jähriger Schüler wurde als möglicher Anrufer identifiziert und vorläufig festgenommen.

80-Jährige wird von ihrem Mann angefahren und stirbt

- Eine 80-jährige Frau aus Spremberg (Spree-Neiße) ist von ihrem Mann angefahren worden und kurze Zeit später im Krankenhaus verstorben. Der 87-Jährige hatte seine Frau am Montagnachmittag bei dem Versuch, mit seinem Auto rückwärts vom Grundstück zu fahren, übersehen und erfasst. Sie fiel mit dem Kopf auf den betonierten Fußweg und verletzte sich schwer. Mit dem Rettungshubschrauber wurde sie in eine Klinik gebracht, wo sie wenig später ihren Verletzungen erlag.

Urteil im Prozess gegen Hotelier Hilpert erwartet

- Nach fünfmonatiger Hauptverhandlung wird am heutigen Mittwoch das Urteil im Betrugsprozess gegen Hotelier Axel Hilpert erwartet. Die 4. Große Strafkammer des Landgerichts Potsdam muss am 25. Verhandlungstag aber auch noch über zwei Anträge der Verteidigung entscheiden. Hilpert trieb laut Anklage die Baukosten für ein Luxushotel am Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark) durch unzulässige Gewinne in die Höhe und erschlich eine öffentliche Förderung von rund neun Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft verlangte eine Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren