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Familiendrama: 32-Jähriger soll seinen Vater in Garage getötet haben ++ Gastgewerbe: Mehr Gäste und Mitarbeiter in der Branche ++ Zukunftsagentur: Neue Betriebe schaffen 3200 Arbeitsplätze ++ Regionalverkehr: Fahrgäste entdecken Brand in einem Zug

32-Jähriger soll seinen Vater in Garage getötet haben

- Nach dem gewaltsamen Tod eines 70-Jährigen in Falkensee (Havelland) ist Haftbefehl gegen den Sohn erlassen worden. Das sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Potsdam am Montag. Der 32-Jährige, gegen den wegen Mordes ermittelt wird, kam in Untersuchungshaft. Vor dem Haftrichter habe sich der Verdächtige nicht zu der Bluttat geäußert, hieß es. Polizisten hatten den Mann festgenommen, nachdem er am Sonntag seinen Vater in einer Garage getötet haben soll. Ein Zeuge hatte den 32-Jährigen am Montag auf einer Straße in Falkensee erkannt. Zuvor hatte es eine groß angelegte Fahndung gegeben. dpa

Mehr Gäste und Mitarbeiter in der Branche

4,1 Millionen Kunden hat das brandenburgische Gastgewerbe im vergangen Jahr gezählt. Das sind nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Brandenburg (Dehoga) 4,4 Prozent mehr Gäste als 2010. Gleichzeitig zog die Anzahl der Vollbeschäftigten in Hotellerie und Gastronomie um 5,9 Prozent auf 28.000 an. Wermutstropfen sind die leicht rückläufigen Ertragszahlen. Der Verband führt sie auf höhere Löhne, Abgaben und Energiekosten zurück. Nur 12 Prozent der 942 Betriebe meldeten gestiegene Einnahmen.

Neue Betriebe schaffen 3200 Arbeitsplätze

- Die Zukunftsagentur Brandenburg und märkische Kommunen haben im vergangenen Jahr 81 neue Betriebe in die Region locken können. Damit seien 3200 neue Arbeitsplätze im Bundesland entstanden. Zusätzlich konnten nach Angaben der Zukunftsagentur (ZAB) zahlreiche Unternehmen zum Ausbau ihrer Produktionskapazitäten bewogen werden. Hierdurch entstanden laut ZAB zwischen Elbe und Oder 3181 neue Arbeitsplätze. Besonders mittelständische Betriebe haben sich angesiedelt und 812,6 Millionen Euro im Land investiert.

Fahrgäste entdecken Brand in einem Zug

- Zwei Fahrgäste haben bei einem Brand in einem Regionalzug eine Ausbreitung des Feuers verhindert. Am Sonntagabend hatten die Frauen im Zug von Berlin nach Elsterwerda Rauch bemerkt, wie die Bundespolizei mitteilte. Sie meldeten das dem Zugbegleiter, der die Feuerwehr alarmierte. Der Brand im Papierkorb einer Toilette konnte von den Einsatzkräften auf dem Bahnhof Rückersdorf (Landkreis Elbe-Elster) gelöscht werden. Er war durch eine glimmende Zigarette ausgelöst worden.