Sicherheit

Trotz Unwetter im Osten steigt die Waldbrandgefahr

Überflutete Straßen und umgeknickte Bäume - ein Unwetter hat am Mittwochabend im Osten von Brandenburg gewütet.

- Ein 75 Jahre alter Autofahrer wurde in Märkisch-Buchholz leicht verletzt, als ein Baum auf sein Fahrzeug stürzte. Die weiteren drei Insassen des Fahrzeugs blieben nach Polizeiangaben vom Donnerstag unverletzt, am Auto entstand Totalschaden. Starker Regen und Hagelschauer überschwemmten vielerorts die Straßen, doch hielten sich die Schäden nach Angaben der Behörden insgesamt in Grenzen.

Die kurzen Gewitterschauer haben die Gefahr von Waldbränden allerdings nicht gebannt: In Brandenburg erwartet das Agrarministerium für diesen Freitag in elf der 14 Landkreise die höchste Warnstufe 4, drei mehr als am Donnerstag. Eine Hochstufung wurde für die Uckermark, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel gemeldet, wo am Mittwochabend keine Unwetter gewütet hatten. Die Warnstufe 3 sollte am Freitag nur noch in der Prignitz, im Havelland und im Elbe-Elster-Kreis gelten. Im Wald und in dessen Nähe sind Rauchen und jegliches Feuer seit Tagen streng verboten. Wegen des verbreitet trockenen Wetters nehme die Waldbrandgefahr bis Pfingsten noch weiter zu.