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Industrie: Land will volle Förderung von First Solar zurückholen ++ Totes Kind: Vernehmung der tatverdächtigen Mutter verschoben

Land will volle Förderung von First Solar zurückholen

- Der US-Konzern First Solar muss bei der Schließung seiner beiden Werke in Frankfurt (Oder) möglicherweise Fördermittel von knapp 27 Millionen Euro an das Land zurückzahlen. Auf jeden Fall werde First Solar die sechs Millionen Euro Förderung für das erst im Herbst eröffnete zweite Werk zurückzahlen müssen, sagte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) am Dienstag in Potsdam. Aber auch für das 2007 eröffnete erste Werk könnten die Fördergelder von 21 Millionen Euro in voller Höhe zurückgefordert werden. Nach Stand der Prüfung eines möglichen Rückrufs erfülle der Konzern die Bindungsfristen für die Förderungen nicht.

Vernehmung der tatverdächtigen Mutter verschoben

- Nach dem Fund einer Kinderleiche in einer Wohnung in Erkner südöstlich von Berlin ist die tatverdächtige Mutter am Dienstag entgegen der Planung doch nicht vernommen worden. Die Verteidigung der Frau habe die Vernehmung bis auf Weiteres abgelehnt, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (O.), Ulrich Scherding, am Dienstag sagte. Die 20-Jährige befindet sich seit Sonntag in einer psychiatrischen Einrichtung. Gegen sie wird wegen des Verdachts auf Totschlag ermittelt. Am Sonnabend hatten Polizisten das getötete vier Jahre alte Mädchen im Beisein der Mutter entdeckt. Vernehmungen von Familienangehörigen und Nachbarn hätten noch keine "sensationellen Wendungen" ergeben, so der Sprecher.

( dapd,dapd )