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Mordverdacht: Ex-Bürgermeister sucht Zeugen per Anzeige ++ Hilpert-Prozess: Verteidigung stellt Antrag auf Haftentlassung ++ Gekentert: Angler ertrinkt im Kleinen Peetzigsee

Ex-Bürgermeister sucht Zeugen per Anzeige

- Der unter Mordverdacht stehende Ex-Bürgermeister von Ludwigsfelde, Heinrich Scholl, hofft offenbar auf eine Entlastung durch Zeugen. In Wochenblättern hat der in Untersuchungshaft sitzende SPD-Politiker nun Anzeigen geschaltet, in denen er sich an die Ludwigsfelder Bürger richtet, wie die "Märkische Allgemeine Zeitung" berichtet. Dem Anzeigentext zufolge möchte Scholl wissen, ob ihn jemand am 29. Dezember 2011 zwischen 12 und 13.10 Uhr in der örtlichen Therme gesehen hat. Offensichtlich ist dies der Zeitraum, in dem seine Ehefrau getötet wurde. Sie wurde am 30. Dezember in einem Wald nahe ihrem Wohnort tot aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt Scholl, sie ermordet zu haben.

Verteidigung stellt Antrag auf Haftentlassung

- Im Betrugsprozess gegen den Hotelier Axel Hilpert hat dessen Verteidigung am Montag vor dem Landgericht Potsdam zum fünften Mal einen Antrag auf Haftentlassung gestellt. Es habe sich im Prozess herausgestellt, dass Hilpert nie selbst getäuscht habe. Allein die Landesinvestitionsbank (ILB) habe mit unklaren Begrifflichkeiten in Nebenbestimmungen des Fördermittelbescheids "ein spitzfindiges Verwirrspiel" betrieben, sagte Verteidigerin Heide Sandkuhl.

Angler ertrinkt im Kleinen Peetzigsee

- Nur noch tot haben Polizeitaucher am Montag einen 52-Jährigen aus dem Kleinen Peetzigsee bei Angermünde (Uckermark) bergen können. Der Angler war laut Zeugen am späten Sonntagabend mit seinem Kahn auf dem See unterwegs, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte. Das Boot sei gekippt und der Mann im See verschwunden. Obwohl ein Zeuge sofort nach ihm suchte und auch Feuerwehr und Polizei rasch vor Ort waren, konnte der Verunglückte in der Dunkelheit nicht gefunden werden.