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Gestoppt: Neuruppiner stellen sich Neonazis entgegen ++ Gestockt: Berliner Ring nach Lkw-Unfall stundenlang gesperrt ++ Geplant: Netzausbau auf rund 2700 Kilometern vorgesehen ++ Gemeldet: Brandenburg ist Spitzenreiter bei Körperschaftssteuer-Einnahmen

Neuruppiner stellen sich Neonazis entgegen

- Hunderte Menschen haben am Sonnabend in Neuruppin gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten demonstriert. Der Protest sei sehr erfolgreich gewesen, sagte der Sprecher der Initiative "Neuruppin bleibt bunt", Martin Osinski. Die Rechtsextremisten seien daran gehindert worden, ihre Route vom Bahnhof zur Innenstadt und zurück zu laufen. Schon nach 800 Metern seien sie vom "bunten und demokratischen Neuruppin" gestoppt worden. Insgesamt vier Initiativen hatten Gegenkundgebungen zu einer Demonstration der "Nationalen Laubenpieper" angemeldet.

Berliner Ring nach Lkw-Unfall stundenlang gesperrt

- Wegen eines Lastwagenunfalls sind am Sonnabend auf dem Berliner Ring zwei Fahrspuren rund fünf Stunden lang gesperrt worden. In der Nähe von Glindow (Potsdam-Mittelmark) war ein Laster auf einen anderen Lkw mit Tankauflieger gefahren, als dieser von einem Rastplatz auf die Autobahn fuhr. Der Tankauflieger, gefüllt mit Essigsäure, wurde nicht beschädigt, wie die Autobahnpolizei Michendorf mitteilte. Menschen kamen bei dem Unfall zwischen dem Dreieck Werder und Potsdam ebenfalls nicht zu Schaden.

Netzausbau auf rund 2700 Kilometern vorgesehen

- In Brandenburg sind bis zum Jahr 2020 auf rund 2700 Kilometern Länge neue oder verbesserte Stromleitungen geplant. Das geht aus einer Antwort von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Der Netzausbau in Brandenburg ist Teil der Energiestrategie 2030, die die rot-rote Landesregierung im Februar verabschiedet hat. Auf den Kosten, die der Ausbau des Stromnetzes verschlingt, will Brandenburg die Kunden nicht allein sitzen lassen, hieß es.

Brandenburg ist Spitzenreiter bei Körperschaftssteuer-Einnahmen

- Die gute Ertragslage der Unternehmen in Brandenburg hat im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Anstieg der Einnahmen aus der Körperschaftsteuer geführt. In der Mark waren es 307 Millionen Euro, wie aus einer am Wochenende bekanntgewordenen Statistik des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Brandenburg hatte damit den besten Wert seit 2000 und lag auch an der Spitze bei den ostdeutschen Ländern ohne Berlin.