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Frankfurt (Oder): Proteste gegen Aufmarsch rechter Kameradschaft

Frankfurt (Oder)

Proteste gegen Aufmarsch rechter Kameradschaft

Mit mehreren Veranstaltungen wollen die Menschen in Frankfurt (Oder) am Sonnabend gegen einen geplanten Aufmarsch einer rechten Kameradschaft protestieren. Die Stadtverordneten haben am Nachmittag eine "Kundgebung für Europa" vor dem Rathaus angemeldet, bei der Oberbürgermeister Martin Wilke (parteilos) sprechen wird. Das Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)" ruft ab dem Vormittag zu drei Gegenkundgebungen im Zentrum auf. Die Polizei rechnet mit 100 Teilnehmern bei dem Aufmarsch der als rechtsextrem geltenden Kameradschaft "Freundeskreis Nordbrandenburg".

Binnenhochwasser

SPD-Fraktionschef stellt Hilfen für Oderbruch in Aussicht

Das vom Hochwasser geplagte Oderbruch kann kurzfristig mit Hilfe rechnen. SPD und Linke im Landtag haben am Dienstag den Antrag vorgelegt, förderfähige kommunale Projekte zur Entwässerung ohne nochmalige Prüfung "schnellstmöglich" zu realisieren. SPD-Fraktionschef Ralf Holzschuher versicherte, die Minister Anita Tack (Linke), Dietmar Woidke und Jörg Vogelsänger (beide SPD) zögen dabei an einem Strang. "Wir wollen, dass das Oderbruch Siedlungsraum für die dort lebenden Menschen bleibt", betonte Holzschuher.

Ex-DDR-Häftlinge

Mehr als 54 Millionen Euro Opferrente ausgezahlt

Mehr als 54 Millionen Euro sind bislang in Brandenburg an ehemalige politische DDR-Häftlinge ausgezahlt worden. Die Opferrente haben bislang 4355 Menschen erhalten, wie das Oberlandesgericht (OLG) am Dienstag in Brandenburg/Havel mitteilte. Seit der Einführung der Rente im September 2007 gingen bei den Landgerichten in Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus den Angaben zufolge insgesamt 6902 Anträge ein. In 4914 Fällen folgte eine Auszahlung, die meisten davon gab es in Potsdam (2633).