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Unglück: Angler im Eis eingebrochenund ertrunken

Unglück

Angler im Eis eingebrochenund ertrunken

Taucher haben einen 65 Jahre alten Eisangler am Sonntag tot in einem Eisloch im Wasser des Stienitzsees gefunden. Der Mann war am Samstagabend als vermisst gemeldet worden. Der 65-Jährige hatte vermutlich den zugefrorenen See östlich von Berlin mit dem Fahrrad überquert, war ins Eis eingebrochen und gestorben. Glück hatte dagegen ein Betrunkener, den Passanten in Zernsdorf (Dahme-Spreewald) vor dem Kältetod gerettet haben. Sie fanden ihn in der Nacht zum Sonntag an einem Bahnübergang hilflos auf dem Boden liegend. Bei ihm wurde ein Atemalkoholwert von mehr als drei Promille festgestellt. Die Polizei nahm den Mann vorübergehend in Gewahrsam.

Polizeibeamte

Durchschnittsalter auf45 Jahre gestiegen

Das Durchschnittsalter von Brandenburgs Polizisten steigt von Jahr zu Jahr. Waren die Ordnungshüter 2002 im Schnitt noch rund 42 Jahre alt, sind es jetzt etwa 45 Jahre. Bis 2018 ist Prognosen zufolge mit einem weiteren Anstieg auf rund 46 Jahre zu rechnen. Das geht aus einer Antwort von Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Eine Zunahme gab es auch bei den krankheitsbedingten Fehlzeiten. Einen Grund dafür sieht der Landtagsabgeordnete Jürgen Maresch (Linke) in den derzeitigen Reformen bei Landes- und Bundespolizei.

Promillefahrt

Mit Pkw gegen Baum geprallt und dann geflüchtet

Ein betrunkener Kraftfahrer hat am Sonntag in Eberswalde (Barnim) einen Baum umgefahren und ist zu Fuß geflüchtet. Der 23-Jährige verlor die Kontrolle über sein Auto, streifte einen Baum und fuhr frontal auf einen zweiten Baum, berichtete die Polizei. Der zweite Baum kippte auf ein parkendes Auto. Der Fahrer flüchtete anschließend zu Fuß. Eine Zeugin alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten den Mann stellen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille. Der Fahrer musste seinen Führerschein den Beamten überlassen und muss außerdem mit einem Strafverfahren rechnen.

Auflage

Holztüren für den Neubau des Potsdamer Landtags

Beim Neubau des Potsdamer Landtages hält sich das Land streng an das historische Vorbild des alten Potsdamer Stadtschlosses. Weil das Schloss 1912 an der dem Alten Markt zugewandten Fassade Holztüren hatte, müssen es auch beim Neubau Holztüren sein. Das geht aus einer Antwort von Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov (Linke) auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Ein Antrag des Bauunternehmens BAM auf metallene Außentüren sei deshalb von der Bauaufsichtsbehörde der Stadt Potsdam abgelehnt worden. Das einstige Schloss erhielt seine endgültige Form 1744-52 nach Plänen Georg Wenzeslaus von Knobelsdorffs.