Kriminalitätsbekämpfung

Erste Erfolge bei Kontrollen im Grenzgebiet

Verstärkte Kontrollen in Brandenburg zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität und von Autodiebstählen tragen erste Früchte.

Rund 8200 Fahrzeuge und knapp 11 000 Personen wurden seit Jahresanfang von Bereitschaftspolizisten kontrolliert, teilte das Landespolizeipräsidium am Donnerstag mit. 31 Verdächtige wurden vorläufig festgenommen und 23 gestohlene Fahrzeuge sichergestellt. Täglich waren etwa 150 Beamte in Grenznähe unterwegs. Seit dem 9. Januar unterstützen drei Hundertschaften der Fachdirektion Besondere Dienste des Polizeipräsidiums die Soko "Grenze" und die Polizeidirektionen Ost und Süd.

Bei der ersten regionalen Präventiv-Konferenz am 23. Januar in Prenzlau (Uckermark) wurde ein "Positionspapier" erarbeitet. Es regelt die Zusammenarbeit der Verantwortlichen. Vorgestellt wurden verschiedene Strategien zur Verhinderung von Eigentumskriminalität, wie etwa die Markierung von Kraftfahrzeugen und anderen Gegenständen mittels "künstlicher DNA". Nach dem Start des Projektes in Frankfurt (Oder) wird es auch in Schwedt/Oder und Eisenhüttenstadt vorbereitet.

Außerdem gibt es regelmäßige Treffen der Polizeiführungen auf deutscher und polnischer Seite. So sind polnische Polizisten gemeinsam mit deutschen Kollegen unterwegs und umgekehrt. Das grenzüberschreitende Funksystem KTS - es ermöglicht den direkten Funkverkehr zwischen deutschen und polnischen Funkstreifenwagen - soll nach Frankfurt (Oder) auch in weiteren Städten eingerichtet werden.