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Zuspruch: Piratenpartei gründet einen weiteren Kreisverband

Zuspruch

Piratenpartei gründet einen weiteren Kreisverband

Die Piratenpartei ist in Brandenburg mittlerweile mit sechs Kreis- und drei Regionalverbänden vertreten. Am Wochenende gründete sie den Kreisverband Potsdam-Mittelmark, zu dessen Vorsitzenden der 48-jährige Bernd Wolf gewählt wurde. In den fünfköpfigen Vorstand zogen drei Frauen und zwei Männer ein - auch ohne Frauenquote, wie die Partei am Sonntag mitteilte. Schon am 4. Februar werde in Neuruppin der Regionalverband "Prignitz-Ruppin" gegründet, der die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin umfasse werde. Der vor gut drei Jahren gegründete Landesverband hat nach eigenen Angaben derzeit rund 650 Mitglieder.

Verkehr

Mehr als 20 000 Euro Schaden bei schweren Unfällen

Bei Unfällen auf der Autobahn 24 Berlin-Hamburg ist am Wochenende nach Polizeiangaben ein Gesamtschaden von 21 000 Euro entstanden. Hier hätten vor allem auch die Witterungsbedingungen mit zum Teil langanhaltendem Schneefall eine Rolle gespielt, teilte die Polizeiinspektion Ostprignitz-Ruppin am Sonntag mit. Zu zwei Karambolagen sei es wegen Fahrfehlern gekommen, in einem Fall kollidierte ein Wagen mit einem Reh. Menschen wurden nicht verletzt. In Ostbrandenburg hat es dagegen weit weniger oder, wie etwa in Frankfurt (Oder), gar nicht geschneit. Bei Kontrollen wurden außerdem diverse angetrunkene Autofahrer erwischt.

Feuer

Zwei Kinder aus brennendem Haus gerettet

In Bindow (Dahme-Spreewald) haben sich zwei Kinder noch gerade rechtzeitig vor einem Feuer in Sicherheit bringen können, das in ihrem Einfamilienhaus ausgebrochen war. Sie hätten sich zu der Zeit allein im Gebäude aufgehalten, teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit. Beide seien etwa zehn Jahre alt und hätten den Brand entdeckt. Vor allem die rechte Haushälfte wurde den Angaben zufolge stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wird auf rund 200 000 Euro geschätzt. Brandursache könne ein technischer Defekt, Fahrlässigkeit, aber auch Brandstiftung sein.

Ländervergleich

Brandenburg hat die geringste Ärztedichte

Unter den vier kleinen Bundesländern mit zwei bis drei Millionen Einwohnern hat Brandenburg die geringste Ärztedichte. Während ein Arzt zwischen Elbe und Oder rein statistisch 296 Menschen zu betreuen hat, sind es beispielsweise in Thüringen 276 und beim Spitzenreiter Schleswig-Holstein 255. Das geht aus Länderzahlen des Statistischen Landesamtes Thüringen für 2010 hervor. Gleichfalls Schlusslicht ist die Mark beim Industrieumsatz. Er lag bei 22,5 Milliarden Euro - gegenüber 29 Milliarden in Thüringen, 31,6 Milliarden in Schleswig-Holstein und 39 Milliarden Euro in Sachsen-Anhalt.