Abwehrmaßnahmen

Behörden stellen Munitionssuche zunächst ein

Nach mehrtägiger Suche haben Experten in Neuhausen (Spree-Neiße) die Suche nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg zunächst beendet.

"Wir sind mit der Gefahrenabwehr-Maßnahme an dem Krater fertig", sagte Horst Reinhardt, Technischer Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, am Donnerstag. Es seien keine weiteren Minen gefunden worden. Die Anwohner könnten nun in Ruhe Silvester verbringen. "Es gab ein großes Aufatmen", meinte Bürgermeister Dieter Perko (CDU). "Wir gehen alle davon aus, dass die große Gefahr gebannt ist." Nach der ersten Explosion Mitte Dezember, die einen großen Krater in die Straße riss, wurde nach weiterer Munition gesucht. Dabei stießen die Experten immer wieder auf Minen, die dann gesprengt wurden. Während der Sprengaktionen mussten zwölf Bewohner immer wieder ihr Zuhause verlassen. Einschränkungen gibt es jedoch weiterhin, weil die Landstraße gesperrt bleibt.