Erneut gefährliche Kriegsmunition in Neuhausen gesprengt

Einen Tag vor Heiligabend hat ein Spezialbagger in Neuhausen bei Cottbus weitere alte Weltkriegsmunition an die Oberfläche befördert.

Am Freitag seien neun Raketenwurfkörper, eine Granate und eine Riegelmine in einem früheren Bombentrichter entdeckt worden, sagte der Technische Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, Horst Reinhardt. Die Mine sollte noch am Nachmittag an Ort und Stelle kontrolliert gesprengt werden. Einige Menschen seien aufgefordert worden, ihre Häuser in der Nähe des Fundortes am Ortsausgang zu verlassen. Die restliche Munition wurde abtransportiert.

Der Spezialbagger war in dem Ort seit mehreren Tagen auf der Suche nach alter Munition. Das Gerät hatte in dem ehemaligen Bombentrichter gegraben, der zum Kriegsende zugeschüttet worden war und in dem in der vergangenen Woche Riegelminen zur Panzerabwehr von selbst explodierten und einen großen Krater hinterließen. Zwei weitere Minen wurden kontrolliert gesprengt. Verletzt wurde niemand.

Ursprünglich sollte die Suche vor Weihnachten abgeschlossen sein. In der nächsten Woche werden die Arbeiten jedoch fortgesetzt. Bis dahin wird der Detonationskrater weiträumig abgesperrt.