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Böller: 14-Jähriger verliert Glieder des Mittelfingers

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Böller

14-Jähriger verliert Glieder des Mittelfingers

Beim Hantieren mit nicht zugelassenen Böllern hat ein 14-Jähriger in Cottbus zwei Glieder des Mittelfingers verloren. Er hatte im Wohnzimmer aus den Knallkörpern das Schwarzpulver entfernt, wie die Polizei am Mittwoch über den Vorfall vom Dienstag berichtete. Das Gemisch explodierte dann plötzlich. Der Munitionsbergungsdienst stellte in der Wohnung weitere Böller sicher. In Deutschland dürfen nur Feuerwerkskörper verkauft und gezündet werden, die von der Bundesanstalt für Materialprüfung zugelassen sind.

Verkehr

Westliches Teilstück der A2 freigegeben

Kraftfahrer können jetzt von Berlin bis Zentralpolen auf der Autobahn durchfahren. Mit einem Festakt und einer Lichtshow wurde am frühen Mittwochabend das westlichste Teilstück der polnischen West-Ost-Autobahn A 2 von der Oder bei Frankfurt ins westpolnische Nowy Tomysl übergeben. Der 106 Kilometer lange Abschnitt schließt die Lücke zwischen dem deutschen und dem polnischen Autobahnnetz.

Schwelbrand

Reisebus auf Autobahn evakuiert

Auf der Autobahn 13 musste ein Reisebus wegen eines Schwelbrandes evakuiert werden. Die Fahrgäste seien bei dem Vorfall am Mittwoch unverletzt geblieben, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Brand sei vermutlich aufgrund eines technischen Defekts ausgebrochen. In dem Bus sollten 13 Kinder und acht Erwachsene aus der Schweiz von Berlin zu einer Tanzmeisterschaft in Sachsen gebracht werden.

Justiz

Erfolge mit Mediation in Zivilprozessen

Gütliche Einigung statt Gerichtsurteil: Brandenburgs Justizminister Volkmar Schöneburg (Linke) will die Möglichkeit einer Mediation bei Zivilstreitigkeiten ausbauen. Verkürzte Verfahren, geringere Kosten - "mit der gerichtsinternen Mediation hat Brandenburg seit zwei Jahren gute Erfahrungen gemacht", sagte Schöneburg am Mittwoch. Das Verfahren sollte daher künftig auf eine feste gesetzliche Grundlage gestellt werden.

Zustellung

Postbote sammelt 1000 Briefe in seinem Keller

Rund 1000 Briefe hat ein 21 Jahre alter Postbote in gut zwei Jahren in seinem Keller gesammelt. Von der Arbeit überfordert, nahm er Briefe, die er in Lichtenberg nicht mehr zustellen konnte, mit nach Hause, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch mitteilte. Einige Briefe habe er auf der Suche nach Geld auch geöffnet. Der aus Strausberg (Märkisch-Oderland) stammende Mann habe sich selbst angezeigt und seine Stelle gekündigt.

( dpa )