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Lichtenberg: Bezirksamt will Sportgeräte für ältere Menschen auf Plätzen

Lichtenberg

Bezirksamt will Sportgeräte für ältere Menschen auf Plätzen

Das neue Bezirksamt will auf den demografischen Wandel besser reagieren und sieht sich in der Pflicht, mehr für ältere Menschen zu tun. So möchte Sozialstadträtin Kerstin Beurich (SPD) künftig auf öffentlichen Plätzen Lichtenbergs eine größere Zahl von Sportgeräten für Senioren aufstellen. Die gesamte Infrastuktur für ältere Bewohner müsse weiter verbessert werden, sagte Beurich nach ihrer Wiederwahl. Dazu zählten neben Kultur-, Sport- und Bildungsangeboten ausreichend seniorengerechte Wohnformen. Bürgermeister Andreas Geisel (SPD) sagte: "Wir brauchen auch mehr Bordsteinabsenkungen, Bänke und öffentliche Toiletten für ältere Menschen." rg

Reinickendorf

Schulbauten und Heizungen für 13,4 Millionen Euro realisiert

Das Konjunkturpaket II des Bundes ist im Bezirk von April 2009 bis Ende Oktober 2011 erfolgreich umgesetzt worden. Diese Bilanz zog jetzt Bürgermeister Frank Balzer (CDU). Insgesamt seien 20 Projekte mit einem Volumen von 13,4 Millionen Euro realisiert worden. Der Schwerpunkt habe im Schulbereich gelegen, beispielsweise bei Neubauten und Gebäudeerweiterungen für die Ganztagsbetreuung. Eine wichtige Rolle habe auch die energetische Sanierung von Heizungsanlagen in Gebäuden des Bezirks sowie die Modernisierung im Rathaus Reinickendorf gespielt. rg

Neukölln

Schulbibliothek im Rollbergkiez von Volksbank gefördert

Die Schulbibliothek der kunstbetonten Regenbogen-Grundschule an der Morusstraße 32-44 ist von der Berliner Volksbank mit einem Förderpreis bedacht worden. Dank dieses mit 5000 Euro dotierten Preises kann diese zum Teil ehrenamtlich betreute Bibliothek weitergeführt werden. Die Volksbank würdigte ihr Engagement im sozialen Brennpunkt Rollbergkiez. Es gebe regelmäßig Autorenlesungen, ein Bilderbuchkino und Märchenstunden. 80 Prozent der 620 Schüler besäßen einen Migrationshintergrund und privat kaum Zugang zu deutschsprachigen Büchern. Etwa 2000 Medien können ausgeliehen werden. rg

Charlottenburg-Wilmersdorf

Für "Bikini Berlin" dürfen keine Bäume gefällt werden

Der Eigentümer des Bikinihauses an der Budapester Straße, der die Immobilie gerade im großen Stil als "Bikini Berlin" neu entwickelt, darf keine Bäume fällen. Das teilte Stadtrat Marc Schulte (SPD) in der jüngsten BVV mit. Der Investor hätte gern 17 Platanen auf dem Gehweg gefällt. Weil diese für den Bezirk mit einem hohen Pflegeaufwand verbunden sind und die Fällungen die Chance geboten hätten, Ersatzbäume an einem besseren Standort zu pflanzen, hätte Schulte dem Antrag zugestimmt. Da sich jedoch die von ihm befragten Fraktionen nicht zuletzt auch gegen die Fällungen in der Weihnachtszeit ausgesprochen hätten, habe er dem Antrag nicht stattgegeben. bsm

Mitte

Gehweg am Wikingerufer gesperrt

Aus Sicherheitsgründen muss der Gehweg am Wikingerufer im Bereich zwischen Gotzkowskybrücke und Wullenweberstraße bis auf Weiteres gesperrt werden. Grund dafür sind Beschädigungen an der Ufermauer, die die Standsicherheit gefährden. Die Fußgänger werden am Beginn und am Ende der Absperrung auf die andere Straßenseite geführt. Die notwendigen Sanierungsarbeiten werden derzeit durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vorbereitet. Ein genauer Zeitpunkt, wann die Arbeiten beginnen, steht allerdings noch nicht fest. kla

Treptow-Köpenick

Bündnis für Demokratie und Toleranz wirbt im Union-Stadion

Eine Dach-Bandenwerbung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz schmückt jetzt das Stadion des 1. FC Union Berlin, An der Alten Försterei. Sie ist mit dem Motto "Schöner kicken mit Respekt" und dem Logo des Bündnisses versehen. Als neuer Schirmherr dieses breiten Zusammenschlusses gesellschaftlicher Kräfte wurde wenige Tage nach seiner Wahl Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) vorgestellt. rg

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