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Von der Burg zum Barockbau

Festung Die Ursprünge des Potsdamer Stadtschlosses reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die erste Festung an der heutigen Stelle wurde im Laufe der Zeit immer wieder umgebaut. Zuerst zur Burg, später unter verschiedenen Kurfürsten zum Schloss.

Residenz Das nun bereits wieder aufgebaute Fortunaportal entstand um 1700. Als Friedrich II. König von Preußen wurde, beauftragte er Baron Georg Wenzelslaus von Knobelsdorff, das Stadtschloss zur Residenz auszubauen. An diesen Entwürfen orientieren sich nun auch die Pläne zum Landtagsneubau.

Museum Im 19. Jahrhundert verlor Potsdam zunehmend an Bedeutung. Bereits 1910 wurde das Schloss hauptsächlich als Museum genutzt.

Ruine In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurde das Stadtschloss durch Luftangriffe schwer beschädigt und brannte aus. 1959 beschloss die DDR-Regierung trotz Protesten aus der Bevölkerung den Abriss.

Wiederaufbau Seit der Wende mehrten sich die Stimmen für einen Neubau. Den ersten konkreten Anstoß brachte der Wiederaufbau des Fortunaportals durch Geld von Sponsoren. In den kommenden Jahren wuchs der Druck, Alternativen für das marode Landtagsgebäude auf dem Brauhausberg zu finden. 2005 fiel die Entscheidung für den Wiederaufbau des Schlosses und den Einzug des Landtags.