Spielfilmwettbewerb

Russland gewinnt beim 21. Filmfestival in Cottbus

Beim 21. Filmfestival Cottbus sind am Sonnabend die Preise vergeben worden. Der mit 20 000 Euro dotierte Hauptpreis und die gläserne Lubina für den besten Spielfilm gehen an den russischen Film "Porträt im Zwielicht" von Angelina Nikonowa und ihre genau beobachtete Gesellschaftsstudie einer jungen Frau aus der russischen Mittelschicht.

Auch den Spezialpreis für die beste Regie vergab die Internationale Jury an Russland. Ihn erhielt Wladimir Kott für den Streifen "Gromozeka" und seine Geschichte dreier Schulfreunde. Am Spielfilmwettbewerb beteiligten sich dieses Mal zehn Filme aus acht Ländern.

Insgesamt gab es in den 20 Festivalkategorien Preisgeld in Höhe von 76 500 Euro. An den sechs Veranstaltungstagen liefen mehr als 140 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme über die Leinwände in den fünf Cottbuser Spielstätten.