Untersuchungshaft

Hotelchef Hilpert bestreitet Betrugs-Vorwürfe

Der Luxushotelbetreiber Axel Hilpert wehrt sich vehement gegen die Betrugsvorwürfe. "Herr Hilpert hat sich weder eines Betruges noch sonstiger Straftaten schuldig gemacht", erklärte sein Anwalt Robert Unger am Freitag in einer Mitteilung.

Den Ermittlungsbehörden warf er vor, "wesentliche Teile der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakten" an die Presse lanciert zu haben. Die Staatsanwaltschaft Potsdam wirft dem Betreiber des "Resort Schwielowsee" vor, beim Bau der Hotelanlage die Landesinvestitionsbank getäuscht und unrechtmäßig eine zu hohe Förderung kassiert zu haben. Durch die Beschuldigungen sieht Hilpert nicht nur seine Existenz bedroht. Das Hotel sei für die Region Werder ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, betonte sein Anwalt. Es biete 120 Menschen unmittelbar einen Arbeitsplatz. Unger: "All dies wird durch eine unverantwortliche und völlig undifferenzierte Berichterstattung massiv gefährdet." Hilpert sitzt seit mehr als einem Monat in Untersuchungshaft. Am Dienstag hatte das Amtsgericht verfügt, dass er weiter im Gefängnis bleiben muss. Es bestehe zu hohe Flucht- und Verdunkelungsgefahr.