Hohenwutzen

Verletzter Storch Hans wird nun gefüttert

Der verletzte Storch von Hohenwutzen (Märkisch-Oderland) frisst wieder. "Allerdings versorgt er sich nicht selbst, sondern lässt sich von seiner Frau füttern", teilte Kerstin Grimm jetzt mit.

Sie bewohnt das Grundstück, wo Storch Hans seit Jahren sein Sommerdomizil hat. Seit einigen Tagen ist der Vogel an der Keule durch einen Metallköder - so, wie ihn Angler benutzen - schwer verletzt. Über seinen Gesundheitszustand herrscht im Ort große Sorge.

Grimm sorgt sich außerdem, ob das Storchenweibchen nun die zusätzliche Belastung verkrafte. "Drei Kinder sind zu versorgen und dann noch der kranke Mann", meint sie. Die Frage sei, wie lange das gut gehe. Bis September müssen die Störche genügend Kraft gesammelt haben für ihren weiten Weg in den Süden.