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Hingeworfen: Ex-Ausländerbeauftragter beklagt rassistische Vorfälle

Hingeworfen

Ex-Ausländerbeauftragter beklagt rassistische Vorfälle

Der ehemalige Schwedter Ausländerbeauftragte Ibraimo Alberto (SPD) hat seine Vorwürfe gegen die Stadt erneuert. Ibraimo Alberto habe die Stadt "zu 80 Prozent" deshalb verlassen, weil er sich wegen rassistischer Beleidigungen nicht mehr wohlgefühlt und die Stadt ihn nicht unterstützt habe, erklärte Albertos Rechtsanwalt Andreas Brandt am Donnerstag in Schwedt im Auftrag seines Mandanten. Den Ausschlag für den Wegzug hätten im März rassistische Pöbeleien im Umfeld eines Fußballspiels in Schwedt gegeben. Der aus Mosambik stammende Alberto hatte vor einer Woche seine Ämter als Stadtverordneter und Ausländerbeauftragter niedergelegt und war nach Baden-Württemberg gezogen.

Überführt

Ladendieb ohne Führerschein mit gestohlenem Auto

Ohne Führerschein und mit einem gestohlenen Wagen ist ein 26-Jähriger zu einem Ladendiebstahl in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) gefahren. Bei einem Discounter hatte er Waren für rund 40 Euro mitgehen lassen, berichtete die Polizei am Donnerstag zu dem Vorfall vom Mittwoch. Als eine Angestellte ihn ansprach, drückte er ihr die Ware in die Hand. Da er sich nicht ausweisen konnte, rief sie die Polizei. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass der Wagen war kurz zuvor in Mecklenburg-Vorpommern gestohlen worden war.

Gestürzt

Mann fällt von Silofahrzeug und stirbt im Krankenhaus

Ein 51-jähriger Mann ist nach einem Arbeitsunfall in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) gestorben. Er war am Mittwochabend mit dem Befüllen eines Silofahrzeugs beschäftigt. Dazu war er auf den Wagen gestiegen. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte der Mann dann jedoch zu Boden und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, berichtete die Polizei am Donnerstag. Der 51-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf starb. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.