Streetball

Hochklassiger Basketball bei den School Finals Berlin

Sogar US-Botschafter Philip Murphy war gekommen. Zwei seiner Kinder, die die Berlin Brandenburg International School in Kleinmachnow besuchen, nahmen an den School Finals Berlin teil, um Streetball - eine Basketball-Variante im Freien - zu spielen.

Daher ließ Philip Murphy es sich nicht nehmen, seine Tochter und seinen Sohn den ganzen Vormittag anzufeuern. "Letztes Jahr war ich auch hier, da war das Turnier etwas später im Juni. Ich liebe das Turnier, es ist eine fantastische Sache", sagte er.

Im Horst-Dohm-Eisstadion in Wilmersdorf fand das letzte der vier Vorrundenturniere statt. Bei strahlendem Sonnenschein spielten 112 Teams von Schulen aus den Bezirken Steglitz-Zehlendorf, Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der International School gegeneinander Streetball. Auf der Fläche, auf der im Winter Schlittschuh gelaufen wird, wurden 18 Basketballfelder aufgebaut, auf denen die Schüler aller Altersklassen gegeneinander antraten. Obwohl es vor allem um den Spaß ging, hatten die Teams auch ein Ziel vor Augen. Sie wollten das Finale am Donnerstag erreichen, an dem etwa 150 Mannschaften teilnehmen werden.

Seit 18 Jahren organisiert Mathias Ramsauer von der Senatsverwaltung die School Finals. Für ihn haben der Spaß und die Fairness immer Vorrang. So gibt es bei dem alljährlichen Turnier keine Schiedsrichter, da die Spieler Probleme unter sich selbst klären sollen. Doch bei dem Wettbewerb in der Fritz-Wildung-Straße kommt Ramsauer auch basketballtechnisch auf seine Kosten: "Qualitativ ist das hier das beste Turnier, da viele Spieler von führenden Berliner Basketballvereinen mitspielen." Deshalb macht es ihm Freude, "wenn harter und guter Basketball gespielt wird und die Spieler sich am Ende abklatschen." Das Finalturnier findet am Donnerstag ebenfalls in dem Eisstadion statt. Für die Unterhaltung abseits des Wettbewerbs werden kleine Cheerleader sowie ein Slam-Dunk-Contest sorgen.