Terror

750 Bundespolizisten schützen den neuen Großflughafen

Der neue Hauptstadtflughafen BER ist ein potenzielles Ziel für Anschläge - das ist dem Chef der Bundespolizei an den heutigen Flughäfen Tegel und Schönefeld, Horst Lang, klar: "Viele Terrorziele der Welt waren prestigeträchtige Orte."

Auch BER werde "im Fokus einer abstrakt erhöhten Gefahr stehen". Deshalb bereitet Lang mit einer Gruppe aus 42 Mitarbeitern alles für die "Herausforderung" vor. Für 750 Bundespolizisten wird der BER neuer Arbeitsplatz werden. Hinzu kommen etwa 1000 von der Bundespolizei beauftragte Mitarbeiter an den Sicherheitsschleusen, die über ein privates Unternehmen angestellt sind. "Unsere neue Dienststelle wird gewaltig groß", sagt Lang.

Die Aufgaben der vielen Bundespolizisten sind breit gefächert: Nicht nur Grenzkontrollen und die Gepäckdurchleuchtung sind ihre Aufgaben. Auch die Bahnanlagen im unterirdischen Flughafenbahnhof sind ihr Revier. Hinzu kommen weitere Aufgaben wie die Abschiebung von Ausländern ohne Aufenthaltsgenehmigung. Am BER wird jeder Experte von den alten Flughäfen gebraucht - zum Beispiel für die professionelle Kontrolle von Handgepäck und Taschen. "Man glaubt gar nicht, was die Leute so alles transportieren wollen", sagt Lang. Sogar ein Kalaschnikow-Sturmgewehr hätten die Kollegen schon beschlagnahmt.