Berliner Umland

Unfälle fordern drei Todesopfer

Bei mehreren Unfällen im Berliner Umland sind innerhalb weniger Stunden drei Menschen ums Leben gekommen.

Am Dienstagvormittag um kurz nach 10 Uhr starb ein 22-Jähriger bei einem Auffahrunfall auf dem südlichen Berliner Autobahnring nahe dem Schönefelder Kreuz, etwa zwei Stunden später erlitten ein Mann und eine Frau bei einem Frontalzusammenstoß an der Bundesstraße 242 in Trebbin tödliche Verletzungen.

Nach Angaben der Polizei hatte sich am Vormittag am Schönefelder Kreuz ein langer Stau gebildet. Gegen 10.15 Uhr raste der Fahrer eines polnischen Kleintransporters ungebremst in einen am Stauende stehenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls schob sich der Lastwagen auf ein anderes, davor stehendes Fahrzeug. Der 22-Jährige wurde in seinem Transporter eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf 45 000 Euro.

Gegen 12.45 Uhr wurde die Polizei erneut zu einem Unfall gerufen. In der Nähe von Trebbin (Teltow-Fläming) stieß der Fahrer eines Opel beim Überholen frontal mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Der 30-Jährige und seine 21 Jahre alte Beifahrerin waren sofort tot, der Pkw wurde in zwei Teile zerrissen. Ein weiterer Unfall hatte sich bereits am frühen Morgen gegen 4 Uhr auf der Autobahn 10 nahe Rangsdorf (Teltow-Fläming) ereignet. Nach dem Zusammenstoß zweier Lkws war die Autobahn in westlicher Richtung für mehrere Stunden gesperrt.