BrandenburgNews

Agrarschau: 41 500 Besucher kamen zur Landwirtschaftsausstellung

Agrarschau

41 500 Besucher kamen zur Landwirtschaftsausstellung

Trotz Rekordzahlen am ersten Tag haben die Veranstalter der diesjährigen Brandenburger Landwirtschaftsausstellung (BraLa) nur durchschnittliche Besucherzahlen verzeichnet. 41 500 Besucher kamen zu der viertägigen Agrarschau nach Paaren/Glien, das waren 500 weniger als im Vorjahr, teilte das Märkische Ausstellungs- und Freizeitzentrum (MAFZ) mit. Die Verunsicherung der Verbraucher wegen des grassierenden EHEC-Erregers wollte der MAFZ-Sprecher aber nicht für den Rückgang verantwortlich machen. EHEC sei kaum Gesprächsthema an den Ständen der 726 Aussteller und Züchter gewesen, sagte er. Sogar Gurken und Tomaten seien verkauft worden. Stattdessen habe das schwüle und heiße Wetter die Hoffnungen auf eine Rekord-BraLa zerstört. "Da liegen die Leute lieber am Strand", sagte er.

Lärmbelastung

Ministerium prüft Gehörschutz für Autobahn-Polizei

Für Brandenburger Polizisten könnte bei einem Einsatz an Autobahnen demnächst das Tragen von Gehörschutz vorgeschrieben werden. Messungen an Autobahnen hätten gezeigt, dass die Schwelle der zulässigen Lärmbelastung für dort arbeitende Beamte überschritten wurde, sagte Innenminister Dietmar Woidke (SPD). Bislang habe es allerdings nur Kurzzeitmessungen an einigen Punkten im Bereich des südlichen Berliner Rings gegeben, so ein Sprecher des Ministeriums. Dort gibt es das höchste Verkehrsaufkommen. Das Ministerium habe nun das für die Autobahnwachen zuständige Polizeipräsidium gebeten, die Belastungen zu überprüfen und Lösungen zu erarbeiten.

DDR-Altvermögen

Museen und Gedenkstätten erhielten 10,6 Millionen Euro

Aus dem einstigen Vermögen von DDR-Parteien und Massenorganisationen sind rund 10,6 Millionen Euro an Museen, Gedenkstätten und andere Einrichtungen in Brandenburg geflossen. Etwa 146 000 Euro stehen noch für weitere Projekte der Erinnerungskultur zur Verfügung, teilte jetzt Kulturministerin Sabine Kunst (parteilos) mit. Allerdings gebe es Förderanträge in Höhe von 423 000 Euro. Die Landesregierung hatte 2009 die Verwendung von 22 Millionen Euro aus dem DDR-Parteienvermögen beschlossen. Neben der Erinnerungskultur ist die Ausstattung von Schulen, Spielplätzen und Sportplätzen ein weiterer Förderschwerpunkt. Dazu gingen rund zwölf Millionen Euro an das Bildungsministerium. Das Bundesfinanzministerium hatte zuvor rund 120 Millionen Euro aus alten SED-Quellen auf die neuen Bundesländer aufgeteilt.