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Braunkohle: Experten warnen vor neuen Tagebauen in der Lausitz

Braunkohle

Experten warnen vor neuen Tagebauen in der Lausitz

Vom Bau neuer Tagebaue in Brandenburg haben Energieexperten auf einer Konferenz in Guben abgeraten. Die von der Landesregierung gesetzten klimapolitischen Ziele seien nur erreichbar, wenn das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde in der Lausitz bis 2030 stillgelegt werde, sagte Carsten Linke vom Landesumweltamt am Wochenende. Der Energiekonzern Vattenfall plant, in zehn bis 15 Jahren mit den Arbeiten am Tagebau Jänschwalde-Nord zu beginnen. Dafür müssten die Orte Grabko, Kerkwitz und Atterwasch mit 900 Einwohnern umgesiedelt werden.

Regierung

Ministerpräsident Platzeck und Kunst reisen nach Nahost

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) reist am heutigen Montag nach Israel und in die palästinensischen Gebiete. Auf der bis Donnerstag dauernden Reise wird er von Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) begleitet. Auf dem Programm stehen Treffen mit hochrangigen israelischen und palästinensischen Politikern sowie Vertretern von Zivilgesellschaften, teilte ein Regierungssprecher am Sonntag mit. In seiner Funktion als Zweiter Vorsitzender der Jerusalem Foundation (JF) Deutschland ist Platzeck Gast der JF-Jahrestagung.

Integration

Weniger als ein Prozent Ausländer eingebürgert

In Brandenburg sind im vergangenen Jahr 407 Ausländer eingebürgert worden, das waren fast zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Damit erhielten 0,86 Prozent der in Brandenburg lebenden Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit. Das geht aus einer Antwort von Innenminister Dietmar Woidke (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Die meisten der nunmehr deutschen Staatsbürger (insgesamt 333) haben mindestens neun Jahre und länger in Deutschland gelebt, etwa 50 aus dieser Gruppe sind bereits 20 Jahre und länger in Deutschland.